Wiener Bauernbund: Direktor Robert Wurm gibt Rückzug bekannt

Geordnete Übergabe - Jetzt Konzentration auf Österreichischen Bauernbund

Wien (AIZ) - Direktor Robert Wurm hat Anfang dieser Woche seinen definitiven Rückzug aus dem Wiener Bauernbund bekannt gegeben. Wurm wurde vor drei Jahren vom damaligen Österreichischen Bauernbunddirektor Josef Pröll in den Österreichischen Bauernbund geholt und gleichzeitig mit der Leitung des Wiener Bauernbundes betraut.

"Ich habe meine Arbeit für den Wiener Bauernbund immer mit großem Engagement und Herz verfolgt. Dabei ist es mir gemeinsam mit den Funktionären gelungen, vieles zu verbessern und letztlich auch den Wiener Bauernbund als eine tragende Säule der Wiener Volkspartei zu etablieren", zieht Wurm Bilanz. "Ich habe mich jedoch Mitte Dezember 2004 entschlossen, mich aus der Wiener Landesorganisation zurückzuziehen und eine geordnete Übergabe einzuleiten. In Abstimmung mit dem Wiener Bauernbundobmann werde ich mich ab sofort ganz dem Österreichischen Bauernbund widmen", so Wurm.

Erfolg bei Kammerwahl 2003

Zu den wichtigsten Aufgaben der vergangenen Jahre zählt für Wurm die Organisation der Landwirtschaftskammerwahl vom 09.03.2003. Aus dieser Wahl konnte der Wiener Bauernbund gestärkt herausgehen: 75,7% bedeuteten einen Zugewinn von über 5%. "Der Wiener Bauernbund konnte damit nicht nur einen Mandatsgewinn verzeichnen, sondern hat auch wieder Anspruch auf beide Vizepräsidenten in der Wiener Landwirtschaftskammer. Damit ist der Bauernbund nach Verlusten bei vorhergehenden Kammerwahlen agrarpolitisch gestärkt worden", so Wurm.

Forum Land und Erntedankfest als wichtige Schwerpunkte

"Für eine politische Organisation ist es zweifellos von höchster Bedeutung, seine Anliegen den Menschen darzulegen. Daher war es mir besonders wichtig, einen Dialog mit der Bevölkerung über die Leistungen der Wiener Landwirtschaft zu führen", unterstreicht Wurm. Dies sei mit der Gründung des Forum Land in Wien auf eindrucksvolle Weise gelungen. Neben Podiumsdiskussionen, Betriebsbesuchen und Vorträgen sei auch ein Fest zur Zeit der Weizenblüte mit Schülern aus Wien und Niederösterreich organisiert worden. "Auch die Erntedankfeste am Wiener Heldenplatz zählen zu den Höhepunkten der Bauernbundarbeit der vergangenen Jahre. Mit mehr als 200.000 Besuchern ist dieses Fest die größte Veranstaltung des Bauernbundes in ganz Österreich", so Wurm.

Renovierung des Bauernbundbüros

Nach jahrzehntelangem Hinauszögern habe er auch die Gelegenheit zur Renovierung des Bauernbundbüros in Angriff genommen. Der Wiener Bauernbund habe nunmehr ein modernes und funktionelles Büro, indem sich ausgezeichnet arbeiten lasse. "Trotz Bürorenovierung und vieler Veranstaltungen steht die Wiener Landesorganisation heute wirtschaftlich besser da, als ich sie übernommen habe", stellt Wurm fest. Er bedankt sich bei allen Funktionären des Wiener Bauernbundes "für die exzellente Zusammenarbeit und für das Vertrauen". (Schluss)

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