Runder Tisch zum Thema Flüchtlingsheim

Samariterbund Wien: "Information der Bevölkerung ist uns ein Anliegen"

Wien (OTS) - Der Landesverband Wien des Arbeiter-Samariter-Bundes Österreichs wird in Floridsdorf ein geplantes Wohnheim für ca. 150 Flüchtlinge betreuen.

"Es werden dort Flüchtlingsfamilien einziehen - also auch viele Frauen und Kinder - die aus Tschetschenien geflüchtet sind", betont Oliver Löhlein, der Geschäftsführer des ASB- Wien.

Dem Arbeiter-Samariter-Bund ist es ein Anliegen, regelmäßig in Kontakt zur Bevölkerung zu treten und laufend sachlich zu informieren.

"Die Informationsveranstaltung am Mittwochabend konnte leider aufgrund der extrem emotional geführten Diskussion nur die konkreten Rahmenbedingungen darstellen. Es ist mit der Obfrau des benachbarten Kleingartenvereins für die Zukunft ein regelmäßiger Infotreffen vereinbart worden", so Löhlein weiter.

Für die verbale Entgleisung des Präsidenten des ASB-Wien bei der gestrigen Informationsveranstaltung , die ausschließlich an die Buh-schreienden Störenfriede gerichtet war, hat sich Dr. Siegfried Sellitsch bereits entschuldigt.

Die Ängste, die die Anrainer immer wieder aussprechen, nimmt der ASB-Wien sehr ernst. Aus diesem Grund wird es in Zukunft einen regelmäßigen runden Tisch geben, wo sich die Anrainer laufend über das Wohnprojekt informieren können.

"Die Menschen in diesem Haus werden 24-Stunden-am Tag von uns betreut", betont Löhlein. "Wir werden auch auf etwaige Beschwerden sofort reagieren und eine schnelle Lösung anstehender Probleme anstreben."

Der Bezirk hat bereits zugesichert, die Beleuchtung rund um das Heim zu verbessern und auch regelmäßige Polizeistreifen sollen zur Beruhigung der Anrainer verstärkt werden.

"Wir wollen weiterhin alles daran setzen, die Sorgen der Bevölkerung gegen dieses Wohnheim, in dem Menschen vorübergehend leben werden, die vor Krieg und Gewalt geflohen sind, aufzunehmen und sie beim runden Tisch aufzuarbeiten. Wichtig ist, dass man uns zumindest die Chance gibt, die Arbeit aufzunehmen, denn erst dann wird sich zeigen, ob und wo Probleme auftreten", so Löhlein.

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Astrid Kasparek
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