- 13.01.2005, 12:29:40
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Gorbach: Vertragsunterzeichung sichert Salzburger Pinzgaubahn
Mainoni sieht Bahn-Weiterbestand auch als Tourismus-Zuckerl
Wien (OTS) - VK Infrastrukturminister Hubert Gorbach, LH-Stv. Dr.
Wilfried Haslauer und ÖBB Vorstandsdirektor Dr. Stefan Wehinger
unterzeichneten heute in Wien die Investitions- und
Verkehrsdiensteverträge für die Pinzgaubahn. Diese wurden in
monatelangen Verhandlungen erarbeitet und gelten als Basis für den
Ausbau und die Erhaltung der Infrastruktur der Pinzgaubahn sowie für
die Förderung des Verkehrsdienstes in den nächsten zehn Jahren.
"Wir haben mit der Unterzeichnung dieser Verträge einen Meilenstein
für den Weiterbestand der Pinzgaubahn gesetzt und damit dokumentiert,
dass uns gerade die Mobilität im ländlichen Raum ein großes Anliegen
ist. Die Pinzgaubahn ist mehr als nur ein Transportmittel, sie ist
ein Symbol für Heimat und Tradition. Das Beteiligungsmodell zwischen
Bund und Land sehe ich als Vorbild für andere Nebenbahnen in anderen
Bundesländern, deren Weiterbestand gefordert wird", erklärte Gorbach.
"Die Unterzeichnung bedeutet, dass das Dahinlavieren von einem
Quartal zum nächsten ein Ende hat! Bundesregierung und ÖBB haben
gezeigt, dass ihnen auch die Anliegen unseres Oberpinzgaues am Herzen
liegen", bedankte sich Wilfried Haslauer und weiter: "Angesichts der
zunehmenden Verkehrsbelastung auf der Straße brauchen wir diese
Zukunftsoption für den Personenverkehr aber auch für den
Güterverkehr."
"Die Salzburger Pinzgaubahn ist ein unverzichtbarer Bestandteil in
dieser herrlichen Fremdenverkehrsregion", meinte Staatssekretär Mag.
Eduard Mainoni. Daher wünscht er sich, "dass auch die touristischen
Institutionen verstärkt auf dieses ,attraktive Transportmittel´
hinweisen."
"Baubeginn für die Infrastrukturmaßnahmen ist für den Herbst
dieses Jahres vorgesehen. Die Anrainergemeinden beteiligen sich im
Bereich der Infrastruktur mit Erhaltungsleistungen wie der Pflege der
Haltestellen im Gegenwert von 163.000 Euro jährlich", kündigte
Wehinger an.
Der zwischen Bund, Land und ÖBB unterzeichnete
Infrastrukturvertrag sieht Maßnahmen in der Höhe von 21,2 Millionen
Euro vor. 80 % dieser Mittel kommen aus dem Verkehrsministerium, 20 %
aus dem Verkehrsressort des Landes Salzburg. (Schluss bxf)
OTS0135 2005-01-13/12:29
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