Kräuter: Gorbach steht vor politischem Trümmerhaufen - "Abgang mit Hecke" wäre angebracht

ASFINAG-Auslandsprojekte und Strukturpfuscherei sofort stoppen

Wien (SK) Innerhalb weniger Tage beschert die ebenso abgehobene wie unfähige Infrastruktur- und Personalpolitik Minister Hubert Gorbachs dem österreichischen Steuerzahler nach ÖBB-Chef Rüdiger vorm Walde eine weitere vorzeitige Ablöse eines von der FPÖ geholten Managers mit horrenden Kosten. SPÖ-Rechnungshofsprecher Günther Kräuter:
"Durch den unrühmlichen Abgang von Herrn Hecke steht Gorbach endgültig vor dem politischen Trümmerhaufen seiner Tätigkeit als Minister. Die Bilanz seiner Verantwortung für den Verkehrs- und Infrastrukturbereich gleicht den Vorgängern Schmid, Forstinger und Reichhold wie ein Ei dem anderen. Gorbach sollte sich gemeinsam mit dem von ihm selbst stets hochgejubelten Hecke aus seinem Ministeramt verabschieden." ****

Gorbach trage die Hauptverantwortung für den jämmerlichen Zustand der ASFINAG, er habe trotz vielfältiger öffentlicher Kritik stets wider besseres Wissen die ASFINAG in den höchsten Tönen gelobt und jede Kritik vom Tisch gewischt.
Kräuter: "Die ASFINAG nähert sich mittlerweile rasant der 10 Milliarden-Schulden-Grenze, mit Gutachten bewiesenes Managementchaos wurde geleugnet, Fehler und Mängel im Mautsystem wurden vertuscht, mit Regierungsmehrheit wurde auf Drängen Gorbachs sogar die Lizenz für finanzielle Auslandsabenteuer erteilt. Gorbach hat Postenschacher, Eigenkapitalschrumpfung und Personalexplosion zu verantworten."

Kräuter fordert einen sofortigen Stopp aller Umstrukturierungspläne und aller Auslandsaktivitäten der ASFINAG: "Bevor in der ASFINAG weiter Schindluder mit Steuerzahlergeld betrieben werden kann, ist die am Freitag anlaufende parlamentarische Untersuchung der Verkehrs-und Infrastrukturpolitik in Österreich abzuwarten."

Wie sehr der für die ASFINAG zuständige Minister Gorbach überfordert sei, zeige seine erste Reaktion, wonach "die Betreffenden in der ASFINAG das Problem selbst zu lösen haben". Kräuter abschließend:
"Seit den Tagen Frau Forstingers hat es keine derart ahnungslose, unsinnige und politisch unakzeptable Aussage aus dem Verkehrsministerium gegeben. Die ASFINAG selbst stellt klar, dass die Neubestellung Sache des Eigentümers ist." (Schluss) se/mm

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