Strache: Kein Tschetschenen-Lager mitten in Floridsdorf!

Arbeitersamariterbunds-Präsident empfahl den Bürgern, "die Gosch´n zu halten" - Wiener FPÖ übernimmt Vertretung der Anrainerinteressen und schnürt Hilfspaket für betroffene Floridsdorfer

Wien, 2005-01-13 (fpd) - "Kein Tschetschenen-Lager mitten in Floridsdorf" - das war der fast einhellige Tenor einer gestrigen Bürgerversammlung mit knapp 1.000 Teilnehmern, die sich in großer Massivität und Deutlichkeit gegen das geplante Flüchtlingsquartier in Wien aussprachen. Davon berichtet heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache, der selbst bei dieser Veranstaltung anwesend war, das Wort ergriff und frenetischen Beifall für seine Position erhielt, die sich mit der Bürgermeinung deckt. ****

Häupl bzw. die Wiener SPÖ habe mit ihrer Asylheimunterbringungspolitik, nach dem Motto, "friß Vogel oder stirb", die Bürger zum überschäumen gebracht. So geht man mit der Wiener Wohnbevölkerung nicht um. Die Bürger haben Angst um ihre Kinder, ihre Sicherheit und um ihr Eigentum. Diese Ängste wurden jedoch flapsig beiseite geschoben und ignoriert. Was Häupl verordnet hat, muß durchgepeitscht werden. Die Bürger werden mit diesen Tatsachen überrollt und mit ihren berechtigten Sorgen und Ängsten allein gelassen, ganz nach dem Wiener SPÖ-Motto: "Da fahren wir mit Demut drüber", so Strache.

Der Präsident des Arbeitersamariterbundes schoß den Vogel ab, indem er das Publikum ungehörig beschimpfte und in das Mikrofon "Haltets die Gosch`n" brüllte. Dies brachte das Faß fast zum überlaufen. Mit viel Mühe konnte die Veranstaltung weitergeführt werden. Eine derartige Äußerung disqualifiziert den Präsident des Arbeitersamariterbundes Siegfried Sellitsch auf allen Ebenen, so Strache.

Die Wiener Asylunterbringungs- und Aufnahmepolitik ist mehr als ein Watsch`n für die Wiener. Häupl hätte die 15a-Vereinbarung nicht derart massiv überschreiten müssen und aufkündigen können - so wie Kärnten. Er, Strache, spreche sich jedenfalls dafür aus, daß die Unterbringung von Asylwerbern an der Staatsgrenze stattfinden müsse, darüber hinaus müsse der "Traumatisierungsparagraph" bereinigt werden, welcher dem Mißbrauch Tür und Tor öffnet.

Die Wiener FPÖ werde die berechtigten Anliegen der Wienerinnen und Wiener in Floridsdorf vertreten. Eine Hotline und ein Rechtsanwalt werden bereitgestellt um gegebenenfalls rasche Rechtshilfe vor Ort zu ermöglicht. Im Bedarfsfall überlegen wir auch, einen privaten Sicherheitsdienst zum Schutz der Anrainer zu beauftragen, falls die SP-nahe Bundespolizeidirektion Wien nicht gewillt ist, durch Abstellung von ausreichend Sicherheitswachebeamten die Anrainer vor etwaigen Belästigungen oder Diebstählen zu schützen, kündigte Strache an. (Schluß) HV nnnn

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