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Lebenshilfe Österreich: Österreich kann sich Steuerabsetzbarkeit bei Spenden leisten!

Wien (OTS) - "Es benötigt offenbar leider immer wieder große Katastrophen, um sinnvollen Maßnahmen politischen Nachdruck verleihen zu können", stellt Univ.-Prof. Dr. Germain Weber, Präsident der Lebenshilfe, Österreich fest. Die Flutkatastrophe in Südasien und der Umgang mit dieser globalen Notsituation hat die politische Forderung nach steuerlicher Absetzbarkeit von Spenden wieder aktiviert. Die LEBENSHILFE ÖSTERREICH fordert seit Jahren diese entscheidende soziale Maßnahme!

"Wenn man nun von einem Wendepunkt bei der Bekämpfung der weltweiten Armut spricht, so ist die Steuerabsetzbarkeit von Spenden gerade in reichen Ländern ein entscheidender erster und leicht zu setzender Schritt. Also sollte er so schnell wie möglich auch gesetzt werden!" fordert Prof. Weber.

"Österreich ist das viertreichste Land in der EU und neben Finnland das einzige, dass sich einer solchen Regelung verschließt. Trotz der hohen Spendenfreudigkeit und der beispiellosen Solidarität der Österreicher wäre durch eine Absetzbarkeit von Spenden eine effizientere Struktur gegeben", betont Prof. Weber.

Bereits 1999 stellte die Interessengemeinschaft Österreichischer gemeinnütziger Vereine (IÖGV) fest, dass 86 Prozent der Österreicher der Auffassung sind, die Tätigkeit spendensammelnder Organisationen müsse durch steuerliche Entlastungen erleichtert werden. Alle Umfragen bestätigen seither laufend, dass zumindest 20% der Österreicher bereit wären, mehr zu spenden, wenn Spenden absetzbar wären.

Lebenshilfe-Vizepräsident Dr. Heinz Werner Blum, Geschäftsführer der Lebenshilfe Vorarlberg, betont zum wiederholten Male: "Der Gesamtbetrag, den die Österreicher spenden, wäre durch einfache, schnelle Maßnahmen um bis zu 25 Prozent mehr wert. Der Effekt wäre ein hoher Ertrag bei Katastrophenhilfen und ganz allgemein die dringend erforderliche Stärkung gemeinnütziger Tätigkeit, ohne dass die Spender tiefer in die Tasche greifen müssten. Somit würden erhebliche private Mittel sozialen Zwecken zugeführt werden können."

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