Zum Inhalt springen

Bewährte und neue Initiativen für die Jugendbeschäftigung

"Jobs for you(th)" wird fortgesetzt - neues überbetriebliches Ausbildungszentrum

Bregenz (VLK) - Land, Gemeinden und Arbeitsmartservice werden sich auch im neuen Jahr gemeinsam für die Jugendbeschäftigung engagieren, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber heute, Dienstag, im Pressefoyer. Das im Vorjahr ins Leben gerufene Jugendbeschäftigungsprogramm "Jobs for you(th)" wird fortgesetzt und mit dem überbetrieblichen Ausbildungszentrum (ÜAZ) startet ein für Vorarlberg völlig neues Projekt zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit.
Das ÜAZ soll laut Wirtschaftslandesrat Manfred Rein ein Auffangnetz für Jugendliche bilden, die aus sozialen Gründen oder auf Grund von Qualifikationsproblemen Gefahr laufen eine Ausbildung nicht erfolgreich abzuschließen, und zur Entlastung des Lehrstellenmarktes in den kommenden Jahren beitragen. Kern des Ausbildungskonzeptes ist eine "Praktikerlehre". Der Focus liegt dabei auf der Schulung der handwerklichen Fähigkeiten und der Stärkung der Sozialkompetenz, die schulische Ausbildung richtet sich nach eigenen reduzierten Berufsbildern, so der Geschäftsführer der Arbeitsintegrationsgesellschaft, Armin Hotz. In einem ersten Schritt konzentriert sich das Ausbildungsangebot auf die Bereiche Holz und Metall, insgesamt 30 Jugendliche im Alter von 15 bis 17 Jahren werden an den beiden Standorten - eine Tischlerei in Hohenems und eine Schlosserei in Sulz - aufgenommen.

Die laufenden Kosten für das ÜAZ werden rund 500.000 Euro pro Jahr betragen. Davon übernimmt das Land Vorarlberg 25 Prozent, das AMS 75 Prozent. Die Erstinvestitionen - rund 100.000 Euro jährlich - trägt das Land zur Gänze.

Zu Ende Dezember 2004 waren in Vorarlberg 1.572 Personen im Alter von 15 bis 25 Jahren ohne Beschäftigung und Einstellzusage, teilte AMS-Geschäftsführer Werner Schelling mit. Davon sind knapp 400 schon länger als drei Monaten vorgemerkt, sie sind die Zielgruppe des kommunalen Beschäftigungsprogrammes im Rahmen von "Jobs for you(th)". Eine wichtige Rolle kommt dabei auch den Gemeinden zu, so Gemeindeverbands-Präsident Wilfried Berchtold. Gefördert wird die Einstellung arbeitsloser Jugendlicher bei Gemeinden oder Unternehmen sowie die Beschäftigung bei gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten. Die Dauer der Förderung beträgt sechs Monate, Land und AMS übernehmen je ein Drittel der Lohn- und Lohnebenkosten.
(gw/tm)

Audio(s) zu dieser Meldung finden Sie im AOM/Original Audio Service, sowie im OTS Audioarchiv unter http://audio.ots.at

Rückfragen & Kontakt:

Landespressestelle Vorarlberg
Tel.: 05574/511-20135
Fax: 05574/511-20190
Hotline: 0664/625 56 68 oder 625 56 67
presse@vorarlberg.at
http://www.vorarlberg.at/presse

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NVL0008