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Blecha: Schüssel lässt eigene Leute abblitzen

"Sozialpolitischer Skandal, dass Mindestpension unter der Armutsgrenze bleibt"

Wien (SK) "Wir haben in das Knafl-Gespräch mit Kanzler Schüssel große Erwartungen gesetzt, dass die Forderung aller Seniorenorganisationen nach einer Erhöhung der Mindestpension auf 675 Euro erfüllt wird. Anscheinend hat Schüssel seine eigenen Leute abblitzen lassen", so der erste Kommentar des Präsidenten des Pensionistenverbandes Österreichs, Karl Blecha, auf die Aussendung des Ergebnisses des Gesprächs. ****

"Der Kanzler hat damit die erneut seine herzlose Politik bewiesen und lässt damit zu, dass der Ausgleichszulagen-Richtsatz für Alleinstehende nach wie vor unter der Armutsgrenze bleibt - ein sozialpolitischer Skandal!", so Blecha am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ.

Blecha fragt auch, was die Aussage von ÖVP-Sozialsprecher Tancsits wert ist, der ja noch im alten Jahr eine Ausgleichszulagen-Erhöhung angekündigt hat. "Der Kanzler brüskiert Österreichs Pensionisten und seinen Sozialsprecher und seinen Seniorenbund", so Blecha abschließend. (Schluss) wf/mm

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