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Kogler: Bedenken der IV zu Grüner Steuerreform nicht nachvollziehbar

Sorger sitzt offenbar längst widerlegter Uralt-Propaganda auf

Wien (OTS) - "Die Bedenken des IV-Präsidenten Veit Sorger betreffend die Ökologisch-soziale Steuerreform der Grünen sind nicht nachvollziehbar bzw. an den Haaren herbeigezogen. Gerade die von Sorger monierte Belastung der energieintensiven Betriebe wurde selbstverständlich berücksichtigt, indem eine Deckelung der kumulierten Energiesteuerbelastung vorgesehen ist", antwortet Werner Kogler, Budgetsprecher der Grünen. Im übrigen sei eine solche gesetzliche Regelung jetzt schon im Steuersystem verankert und würde auch den EU-Regeln entsprechen. Außerdem bestätigten Studien vieler Wirtschaftsforschungsinstitute, dass vernünftig konstruierte Energiesteuern, kombiniert mit einer entsprechenden Absenkung der Abgabenbelastung auf Löhne, Einkommen und sogenannte Lohnnebenkosten, wesentliche volkswirtschaftliche Vorteile in hochentwickelten Industrieländern mit sich bringen.

Verwundert ist Kogler darüber, dass der IV-Präsident längst widerlegter Uralt-Propaganda aufsitzt, wonach Ökologisierung Arbeitsplätze kosten würde. "Vielmehr bewirkt die Ökologisierung des Steuersystems einen Modernisierungsschub mit größten beschäftigungspoltischen Chancen", so Kogler.

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