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ÖH: Vorschlag nur andere Form des Numerus clausus

Rektor Wincklers Vorstellungen sind um keinen Deut besser!

Wien (OTS) - Die Aussage des Chef der Rektorenkonferenz Georg Winckler, er sei persönlich gegen die Einführung eines Numerus Clausus, drängt die Frage auf, was den an "seinen" angedachten Zugangsbeschränkungen besser sein soll. Den Zugang zu öffentlichen Hochschulen über die Studieneingangsphase zu steuern würde die selben Auswirkungen haben - einen Eindämmung des freien Hochschulzugangs. Auch die Panik, dass bei einem Fallen der Zugangsbeschränkungen für ausländische Studierende die österreichischen Universitäten "überschwemmt" werden würden, ist für die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) völlig unbegründet und nicht haltbar.

Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH: "Es ist völlig absurd das Studium, in welcher Form auch immer, einzuschränken. Sei es nun für in- oder ausländische Studierende, der Hochschulzugang hat frei zu sein."

"Die Panikmache vor einem Ansturm von ausländischen Studierenden, sollten Zugangsbeschränkungen fallen, ist eine reine Schwarzmalerei, durch Zahlen können derartige Aussagen nicht gefestigt werden", meint Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam der ÖH.

"Zugangsbeschränkungen für das Diplomstudium, wie sie Winckler fordert, ist der nächste Gipfel der Ignoranz den sich die zuständigen Stellen, die unsere Hochschullandschaft ‚formen' leisten. Wann wird die Zeit endlich kommen, dass die Priorität auf dem Wohl der Studierenden liegt.", schließt das Vorsitzteam.

Rückfragen & Kontakt:

Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Jasmin Haider, Öffentlichkeitsreferat
Tel.: 01/310-88-80/59, Mobil: 0676 888 52 217
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