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Kooperation DIFA und Europolis ebnet Weg für weitere Investitionen in Zentraleuropa

Markteintritt in Tschechien und Ungarn: DIFA erwirbt umfangreiche Beteiligung an Zentraleuropa-Portfolio der Europolis

Wien (OTS) - Die DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG, Hamburg, tritt die Expansion nach Zentral- und Osteuropa an: Mit dem Erwerb einer umfangreichen Portfolio-Beteiligung erfolgte jetzt zunächst der überzeugende Markteintritt in Tschechien und Ungarn. Die Zusammenarbeit mit der Europolis, der Immobiliengesellschaft der Investkredit-Gruppe, Wien, bildet die Grundlage für weitere Immobilienakquisitionen der DIFA in den CEE-Ländern.

Wie DIFA-Vorstand Dr. Frank Billand, Mag. Klaus Gugglberger, Mitglied im Vorstand der Investkredit Bank AG, und Noreen Doyle, First Vice President der European Bank for Reconstruction and Development (EBRD), London, heute in Wien bekannt gaben, hat die deutsche Immobilienfondsgesellschaft DIFA eine Beteiligung zu 49 % an insgesamt sieben Objektgesellschaften der Investkredit Bank AG, Wien, und der EBRD in Tschechien und Ungarn erworben. Darüber hinaus hat DIFA die Objektgesellschaft "Hadovka" zu 100 Prozent erworben. Das Gesamtinvestment der DIFA beträgt EUR 180 Mio. Die gewichtete Immobilien-Anfangsrendite nach Finanzierung liegt bei 13 %. Das Beteiligungspaket umfasst vier Büroimmobilien in Prag und Budapest, zwei Shopping-Center in Teplice und Mladá Boleslav sowie zwei Logistikimmobilien an der Stadtgrenze zu Budapest mit einer Gesamtnutzfläche von rund 230.000 m2. Mit dem Erwerb der Portfolio-Beteiligung steigt die DIFA zugleich auf internationalem Parkett in das Logistiksegment ein. Die Anteile an sechs Beteiligungsgesellschaften gehen in den Offenen Immobilienfonds DIFA-GRUND, die Gesellschaft "Hadovka" in Prag wird dem DIFA-Global zugeordnet.

Anspruchsvolle Architektur

Das Engagement der DIFA bezieht sich auf ein sorgfältig ausgewähltes, regional und sektoral sehr gut gestreutes Immobilienportfolio mit ausschließlich hoher Standort-, Mieter- und Objektqualität. Die Liegenschaften zeichnen sich über alle Nutzungstypen hinweg durch anspruchsvolle Architektur, effizienten Flächenzuschnitt und gute Anbindung an Flughäfen oder den öffentlichen Straßenverkehr aus. So umfasst das Prag-Portfolio (insgesamt drei Immobilien) das markante und mehrfach preisgekrönte "Danube House" am Zukunftsstandort River City, den zwischen Innenstadt und Flughafen gelegenen "Hadovka Office Park", der 2000 mit dem tschechischen Award "Best Office Building" ausgezeichnet wurde, sowie den 2003 fertig gestellten "Technopark" im 5. Prager Bezirk. Ebenso langfristig voll vermietet wie die beiden Büroparks sind das "Olympia Shopping Center" in Mladá Boleslav und das "Olympia Shopping Center" in Teplice. Die Akquisition der beiden Shopping Center in Tschechien bestätigt die DIFA-Strategie, den Einzelhandelsanteil auch bei den Auslandsinvestments stärker zu gewichten.

Das Budapest-Portfolio (insgesamt drei Immobilien) setzt sich aus dem "Infopark Research Center" sowie dem Logistikpark "Airport Business Park" zusammen, der - unmittelbar am internationalen Flughafen der ungarischen Hauptstadt gelegen - rund 65.000 m2 moderne Büro- und Logistikflächen westeuropäischen Standards umfasst. Der erst 2003 fertig gestellte "M1 Business Park" in Páty vor den Toren Budapests ist das zweite Logistikinvestment der DIFA innerhalb des Portfolios. Die Liegenschaft zeichnet sich durch ihre exzellente Anbindung an die Stadt Budapest und über die M1 Autobahn nach Wien sowie durch Bauqualität und Ausstattung internationalen Standards aus.

Inlandsnachfrage nach hochwertigen Büroflächen steigt

"Budapest und Prag bieten sehr positive wirtschaftliche Rahmenbedingungen mit überdurchschnittlichen Wachstumsperspektiven. Mit unserem Portfolio sind wir in den aussichtsreichsten Märkten Zentraleuropas hervorragend auf die in den nächsten Jahren steigende Inlandsnachfrage nach hochwertigen Officeflächen eingestellt", sagte Dr. Frank Billand, im DIFA-Vorstand für die CEE-Märkte zuständig. "Der anhaltende Trend zu Preissteigerungen für hochwertige Gewerbeimmobilien in Richtung westeuropäische Niveaus lässt in den nächsten Jahren interessante Wertzuwächse für das Portfolio erwarten." Für das Asset Management der acht Immobilien wird weiterhin die Europolis Real Estate Asset Management GmbH mit Sitz in Wien Verantwortung tragen.

Die Vertragsunterzeichnung und Vereinbarung einer weiteren Zusammenarbeit mit Europolis, dem Immobilieninvestment-Spezialisten innerhalb der Investkredit-Gruppe, sind für die DIFA Weichenstellung für die Expansion nach Zentral- und Osteuropa. "Die Kooperation ermöglicht DIFA einen optimalen Marktzugang zu den CEE-Märkten und ist Grundlage für weitere Investitionen in Tschechien, Ungarn, möglicherweise auch in Polen und den emerging markets Osteuropas", so Billand. "Darüber hinaus reduziert die Partnerschaft mit einem markterfahrenen Player wie Europolis die Risiken von Alleininvestments."

"Mit dieser Kooperation konnte für die beteiligten Partner eine Idealkombination gefunden werden. Schon als wir 1997 das Konzept für unsere künftigen Immobilieninvestitionen formulierten, haben wir uns einen großen internationalen Fonds vorgestellt, der nach etwa 10 Jahren in unsere Investments einsteigt, damit für sich eine neue Region erschließt und gemeinsames weiteres Wachstum ermöglicht", sagte Mag. Klaus Gugglberger bei dem Pressegespräch.

"Die Unterstützung beim Aufbau des Immobilienmarktes ist ein wichtiger Teil der Arbeit der EBRD, damit die gesamte Region den Übergang zu voll entwickelten Marktwirtschaften erreicht. Die Kooperation mit DIFA leistet dabei einen wichtigen Beitrag", ergänzte Noreen Doyle, First Vice President der EBRD.

Mit dieser Kooperation zwischen DIFA, Europolis und EBRD wird die Basis für einen weiteren Wachstumsschub für qualitätsvolle Immobilienprojekte in Zentraleuropa gelegt.

Über DIFA

DIFA Deutsche Immobilien Fonds AG, Hamburg, ist eine Kapitalanlagegesellschaft nach deutschem Recht. Das Unternehmen der Union Investment Gruppe ist Mitglied im FinanzVerbund der Volksbanken Raiffeisenbanken und betreut aktuell fünf Offene Immobilienfonds. Mehr als 600.000 Privatanleger haben DIFA rund EUR 16 Mrd. anvertraut. Auf den gewerblichen Immobilienmärkten tritt DIFA als Investor und Bauherr, als Entwickler, Vermieter und Verkäufer von Liegenschaften sowie als Dienstleister rund um die Immobilie auf. Die Liegenschaftsportfolios von DIFAs Offenen Immobilienfonds umfassen rund 210 Objekte und Projekte in Deutschland, Großbritannien, Tschechien, Ungarn, Belgien, Frankreich, Spanien und den USA.

Über Europolis

Die Europolis betreut das Segment Immobilien der Investkredit, die als Langfrist-Spezialbanken-Gruppe in Zentraleuropa positioniert ist. Die Investkredit-Gruppe ist darüber hinaus auf die Marktbereiche Unternehmen und Kommunen spezialisiert. In weniger als sieben Jahren entwickelte sich die Europolis zu einem der wichtigsten Immobilienunternehmen in der CEE-Region. Professionalität, hohe Qualitätsstandards sowie Transparenz sind die wesentlichen Werte. Das mit zahlreichen Immobilien-Preisen ausgezeichnete Portfolio zählt zu den qualitativ hochwertigsten in der Region. Zum Teil verdankt die Europolis die rasche und qualitätsvolle Entwicklung der Teilnahme der EBRD an dem realisierten Investitionsprogramm. Die von der Europolis betreuten Immobilienportfolios umfassen derzeit 21 Immobilien in Österreich, Tschechien, Ungarn, Polen, Kroatien und Rumänien. Der Gesamtwert der betreuten Portfolios wird mit Ende 2004 auf EUR 900 Mio. geschätzt. Im November 2004 haben Investkredit und EBRD weitere EUR 300 Mio. Eigenkapital für Immobilienprojekte bereitgestellt. Damit soll ein Immobilienportfolio E2 mit rund 15 bis 20 Immobilienobjekten auch in den Ländern Bulgarien, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Ukraine und Russland aufgebaut werden. Ziel ist es, bis 2009 einen Wert von bis zu EUR 1 Mrd. zu erreichen.

Über EBRD

Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung wurde 1991 gegründet, um den Übergang der Staaten in Mittel-, Ost- und Südosteuropa sowie der ehemaligen Sowjetunion zu offenen und demokratischen Marktwirtschaften zu fördern. Die Bank ist der größte Investor in ihren 27 Einsatzländern. Seit ihrer Gründung (und bis Ende 2003) hat die EBRD EUR 22,7 Mrd. aus Eigenmitteln in den Staaten ihres Operationsgebiets investiert und zugleich weitere EUR 45,8 Mrd. von ihren Geschäftspartnern mobilisiert. Im Immobiliensektor ist die Bank ein Marktführer in der Region mit bisher 49 Projekten und Investitionen (per Dezember 2004) von mehr als EUR 963 Mio. in Bürogebäude, Einkaufszentren, Logisitik- und Lagereinrichtungen, Hotels und Wohnanlagen.

Rückfragen & Kontakt:

Fabian Hellbusch, DIFA, Deutsche Immobilien Fonds AG
Tel.: +49/40/349 19-160
fabian.hellbusch@difa.de , www.difa.de

Alexander Bosak, Europolis
Tel.: +43/1/319 72 00-60
a.bosak@europolis.at , www.europolis.at

Hannah Rieger, Investkredit Bank AG
Tel.: +43/1/53 1 35-112
rieger@investkredit.at , www.investkredit.at

Axel Reiserer, EBRD
Tel.: +44/207338-7753
reiserea@ebrd.com , www.ebrd.com

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