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Posch: Causa Grasser - neue beschämende Vorkommnisse!

Neue Anfrage an Finanzminister vorbereitet!

Wien (SK) Als "beschämend" bezeichnete heute SPÖ-Menschenrechtssprecher Walter Posch weitere Vorkommnisse in Zusammenhang mit dem Malediven-Urlaub des Finanzministers bzw. dessen Upgrading durch den Generaldirektor der AUA. Posch: Das Mauthausen Komitee Österreich und die Österreichische Lagergemeinschaft Mauthausen hat uns darüber informiert, dass ihr Antrag auf Kostenübernahme von Tickets für drei (!) KZ-Überlebende namens des CEO Sörensen abgelehnt wurde. Mit der Begründung, dass dies ausschließlich bei medizinischen Notfällen möglich sei! "In diesem Zusammenhang wird die Geschenkannahme des Finanzministers noch aus einem anderen Blickwinkel beleuchtet! Halbherzige und widersprüchliche Rechtfertigungsversuche sind hier fehl am Platz", betonte Posch.

Aus diesem Grund stellt die SPÖ eine weitere Anfrage an den Finanzminister. Die Fragen lauten unter anderem, wann und von wem Grasser über sein Geschenk im Wert von 1.300 Euro informiert wurde, wie er als Eigentümervertreter die neue Geschäftspolitik der AUA beurteile, keine Upgradings mehr kostenlos vorzunehmen und warum gerade in seinem Fall eine Ausnahme gerechtfertig wäre.

Besonderers Gewicht liegt für Posch auf der Antwort auf die Frage, wie Grasser die Ablehnung der Bitte des Mauthausen Komitees Österreich und der Österreichischen Lagergemeinschaft Mauthausen, für drei KZ-Überlebende die Flugkosten für die Anreise zu der Gedenkfeier im Mai 2004 zu übernehmen beurteilt und ob er von diesem darüber informiert und welche Begründung genannt wurde. (Schluss) se/mm

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