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Martinz: Neuaufteilung der Referate notwendig

Seebühne, Kärnten Wasserreich, Stadion: FP-SP-Koalition offensichtlich total überfordert

Klagenfurt (OTS) - "Aufgrund der Tatsache, dass die Seebühne zu einem Insolvenzfall verkommen sei, Kärnten wasserreich ohne Konzept und Nachhaltigkeit weiter wurschtle und sich der Landeshauptmann beim Stadion aus der Affäre flüchte, sei offensichtlich, dass die Koalition schlichtweg überfordert sei. "Denn auch bei den großen Themen wie Budget und Gesundheitsreform pflegt die Chianti-Koalition die Augen-zu-Politik und ist mit Schönreden und sich selbst beschäftigt", sagt LR Josef Martinz heute.

Da sich die Koalitionspartner offensichtlich zu viel zugemutet hätten, trete er, Martinz, für eine Neuaufteilung der Referate ein. "Vor allem der Verantwortliche für Wirtschaft, Finanzen und Tourismus sind überfordert. Das ist Grund genug, die Referate neu zu ordnen. Aber auch die Kulturpolitik schadet derzeit unserem Land mehr als sie nützt", so Martinz.

Der Prüfbericht zur Seebühne lese sich wie ein Kriminalroman. "Gelder sind ausbezahlt worden, ohne dass es Belege gibt, ein Kassabuch wurde nicht geführt und Kassendifferenzen gehörten bei der Seebühne laut Prüfbericht zur Tagesordnung", berichtet Martinz. Die Fördergelder aus Wien in Höhe von 1,6 Millionen Euro hätten bis 2008 laufen sollen, wurden aber vom Geschäftsführer und seinem Eigentümervertreter im zweiten Halbjahr 2004 zur Gänze verbraucht, ohne dass Investitionen auf der Seebühne erfolgt seien, zitiert Martinz aus dem Prüfbericht. Er, Martinz, fürchte, dass die Seebühne damit ein Fall fürs Kärntner Wirtschaftskriminal sei.

Auch die Vorgangsweise beim EM-Stadion belege, dass der Landeshauptmann das Trennende vor das Einende stelle und lieber ausgrenze. "Die Täuschen-und-Tarnen-Politik muß ein Ende haben. Auch von der Schönrederei wie sie bei Kärnten wasserreich erfolgt, hat niemand etwas", schließt Martinz. (Schluss)

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