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ÖAAB-Tschirf: 2005 wird Jahr der Wahrheit in Sachen Wiener Arbeitsmarkt

Neujahrsempfang des Wiener ÖAAB vor 120 Arbeitnehmervertretern mit Forderung nach "Wien-Card" für Aus- und Weiterbildung

"Das Jahr 2005 muss seitens der Wiener SPÖ genutzt werden um mit deutlich mehr Engagement den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit in Wien aufzunehmen", so der Wiener ÖAAB-Landesobmann und Klubobmann der Wiener ÖVP, Dr. Matthias TSCHIRF, beim Neujahrsempfang des Wiener ÖAAB. Unter den 120 Anwesenden waren unter anderem ÖVP-Stadtrat und Spitzenkandidat Dr. Johannes Hahn und ÖAAB-Bundesobmann NR Fritz Neugebauer.

Es reiche nicht, so TSCHIRF, gebetsmühlenartig die Bundesregierung für Versäumnisse der Stadt Wien verantwortlich zu machen, vielmehr müsse jetzt mit allen anderen Parteien im Rathaus die vorhandenen Konzepte durchgearbeitet werden. "So ein Arbeitsmarktgipfel wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung und würde die Jammerei seitens der Rathaus-SPÖ beenden", so TSCHIRF vor den ÖAAB-FCG-Arbeitnehmervertretern.

Umfragen beweisen, dass die Qualifikation der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer der wichtigste Standortfaktor für Betriebsansiedelungen ist. "Der Wiener ÖAAB fordert daher eine sogenannte "Wien-Card", mit der sich jede Wiener Arbeitnehmerin und jeder Wiener Arbeitnehmer in regelmäßigen Abständen bezüglich seiner berufsnotwendigen Qualifikationen testen lassen kann", erklärte TSCHIRF. Zusätzlich berechtigt diese Karte jeden Inhaber zu einem jährlichen Weiterbildungskurs, um diese Qualifikationen zusätzlich zu verbessern.

Ziel dabei ist es auch, die Finanzierungsströme seitens der Gemeinde Wien in Vereine und Bildungsträger zu bündeln. "Wir müssen weg von dem System, Geld für Fort- und Weiterbildung zu investieren, zugleich aber die Anspruchsberechtigten im Unklaren zu lassen, wie sie zu diesen Weiterbildungsmassnahmen kommen", so TSCHIRF abschließend.

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