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Gelbe Engel gaben im Jubiläumsjahr 2004 rund 700.000 Pannenhilfen auf der Straße

ÖAMTC-Pannenfahrer haben zehn Millionen Kilometer österreichweit zurückgelegt

Wien (ÖAMTC-Presse) - 2004, im 50. Jahr ihres Bestehens, haben
die ÖAMTC-Pannenfahrer rund 700.000 Einsätze auf Österreichs Straßen erledigt. An die zehn Millionen Kilometer legten die Gelben Engel dabei zurück. An den Stützpunkten halfen die ÖAMTC-Techniker im stationären Dienst 2004 rund 1,38 Millionen Mal.

Die Analyse der häufigsten Pannenhilfen 2004 zeigt: Starthilfe war wiederum besonders gefragt, mehr als die Hälfte aller Autos blieb wegen leerer Batterien oder Elektrik-Defekten liegen. In jeweils zirka 8 Prozent der Fälle halfen die ÖAMTC-Pannenfahrer bei Problemen mit dem Motor und bei leeren Kraftstofftanks weiter. Bei 6,6 Prozent aller Pannenhilfen ging es um das Aufsperren von Autos. Es folgten Hilfeleistungen bei Problemen mit Lenkung und Reifen, dem Kühlsystem und dem Bremssystem.

Neun von zehn liegengebliebenen Fahrzeugen konnten die Gelben Engel auch 2004 wieder flottmachen. Um diesen internationalen Spitzenwert zu halten, setzt der ÖAMTC Pannenhilfe-Laptops ein. Mit der Onboard-Diagnose können die Pannenfahrer des Clubs an das elektronische System des betroffenen Autos andocken und sich auf Fehlersuche begeben. Hat das Gerät einen Fehler erkannt, gibt es automatisch Tipps zur Behebung des Problems direkt auf den Bildschirm.

Auch ihre soziale Kompetenz haben die ÖAMTC-Pannenfahrer im Vorjahr wieder kräftig unter Beweis gestellt und in Notsituationen geholfen. Eine besonders lange Liste an außergewöhnlichen Pannenhilfe-Einsätzen hat ein Gelber Engel aus Salzburg vorzuweisen. Gerhard Hollitscher (37) hat 2004 unter anderem

· sieben eingesperrte Kinder aus Autos befreit, zwei davon an einem besonders "kinderreichen" Tag im Oktober.

· eine Geisterfahrt auf der Tauern Autobahn verhindert. Ein holländischer Urlauber wollte angesichts eines Rückstaus seinen Wagen wenden und entgegen der Fahrtrichtung zurückfahren. Hollitscher stellte seinen Wagen kurzerhand vor das Auto des Holländers und verhinderte das heikle Vorhaben.

· einen schwerverletzten Lkw-Fahrer nach einem Unfall betreut. Auf dem Weg zu einem Panneneinsatz kam Hollitscher als Erster zur Unfallstelle. Bis zum Eintreffen der Rettung kümmerte er sich um den im Führerhaus eingeklemmten Lkw-Fahrer.

· ein Auto geborgen, das mit allen vier Rädern in der Luft auf einer Stiege hing. Ein Autofahrer hatte beim Ausparken die Automatikschaltung irrtümlich auf Drive statt auf Retourgang gestellt. Das Auto fuhr die Stiegen zum Nachbarhaus hinauf und blieb dort hängen. Hollitscher und ein Kollege bargen es in mühsamer Kleinarbeit.

Die Pannenfahrer des ÖAMTC arbeiten Tag und Nacht, die Pannenhilfe ist unter der Telefonnummer 120 österreichweit rund um die Uhr erreichbar.

ÖAMTC-Pannenhilfe seit 50 Jahren unterwegs

Der ÖAMTC feierte 2004 das 50-Jahr-Jubiläum seiner mobilen Pannenhilfe. Die offizielle Geburtsstunde schlug am 18. Oktober 1954 in Wien. Die Techniker der neugegründeten "ÖAMTC-Straßenwacht" waren damals auf chromgelben Beiwagenmaschinen unterwegs. Aufgrund dieser Farbgebung nannten die Club-Mitglieder die Pannenfahrer bald "Gelbe Engel". Im November des Vorjahres feierte der Club seine Pannenfahrer im Rahmen einer großen Jubiläums-Gala im Wiener Gasometer.

Aviso an die Redaktionen:
Bildmaterial zum Thema Pannenhilfe und ein Foto von Gerhard Hollitscher finden sich im ÖAMTC-Foto-Service auf der Homepage des Clubs unter http://www.oeamtc.at/presse/.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Elvira Oberweger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218
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