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Verbrauchertipps Geld: Selbst ist der Bauherr?! Was durch Eigenleistung gespart werden kann

Stuttgart (OTS) - Wer den Traum von den eigenen vier Wänden
endlich wahr machen will, muss sich dafür oft hoch verschulden. Da bietet es sich an, die Kosten mit Eigenleistungen zu senken - denn, die sogenannte Muskelhypothek kostet weder Zins noch Tilgung. Doch dabei lauern einige Fallen. Im Studio/am Telefon habe ich jetzt Dr.Ulrich Ott von der Direktbank ING-Diba. Herr Dr. Ott, worauf müssen Bauherren achten, wenn sie bei der Baufinanzierung mit Eigenleistungen planen?

O-Ton

Man muss aufpassen, so schön es ist, dass man Einsparungen realisieren kann bei den Handwerksleistungen, so wichtig ist es allerdings auch darauf zu achten, dass man natürlich die Materialkosten so oder so selbst zu tragen hat und dass man sich also hier bei der Eigenleistung nicht was vormacht.

Moderation

Wer viel sparen will, muss also ordentlich zupacken - wo liegt da die Grenze?

O-Ton

Das ist ein Punkt, an dem sich viele Bauherren leider überschätzen.
Man muss bedenken, dass der Eifer, die Motivation im Laufe des Bauvorhabens auch nachlassen. Und es wäre verheerend, wenn der Kreditrahmen später erhöht werden muss, weil doch wieder Handwerker benötigt werden. Das könnte im schlimmsten Fall sogar dazu führen, dass die gesamte Finanzierung ins Wanken kommt und das sollte vermieden werden.

Moderation

Von welcher Eigenleistung kann man denn dann realistischerweise ausgehen?

O-Ton

Selbst wenn tatkräftige Helfer da sind, ist es empfehlenswert, nicht mehr als 15 Tausend Euro an Eigenleistung anzusetzen. Bei aktuellen Handwerkerpreisen entspricht das einem Stundenvolumen von über 400 Stunden und das ist schon mehr als nur ein kleiner Nebenjob für alle Beteiligten.

Moderation

Vielen Dank für den Tipp, und der kam heute von Dr. Ulrich Ott von der ING-DiBa. (Stationcall/Uhrzeit).

Weitere Verbrauchertipps zum Thema Geld finden Sie übrigens auch unter www.radioboerse.de/finanztipps

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