GEHRER ORTET DURCH RAT FÜR FORSCHUNG UND TECHNOLOGIEENTWICKLUNG WICHTIGE BEWEGUNG FÜR DIE FORSCHUNGSLANDSCHAFT

Wien, 11. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Seit dem Jahr 2000 haben wir mit der Gründung des Rates für Forschung und Technologieentwicklung Riesenschritte in Richtung Bewusstseinsbildung, bei den Investitionsbemühungen und bei der Zahl der geförderten Projekte gesetzt. Dadurch entstand eine Bewegung, die für die Forschungslandschaft ausgesprochen wichtig ist. Das stellte heute, Dienstag, Wissenschaftsministerin Elisabeth Gehrer anlässlich der Vorlage des Österreichischen Forschungs- und Technologieberichts 2004 im Ausschuss für Wissenschaft und Forschung fest. Gehrer wünscht sich für die Zukunft allerdings "noch mehr Bewegung". Es sei dabei nicht nur notwendig, diese Entwicklung mit weiteren Investitionen fortzusetzen, auch die Wirtschaft sei verstärkt einzubinden. Der Forschungs- und Technologiebericht 2004, der gemeinsam mit Staatssekretär Mainoni, Dr. Knut Consemüller und Prof. Günther Bonn (Rat für Forschung und Technologieentwicklung) im Parlament diskutiert wurde, ist ein Schwerpunktbericht, der sich 2004 vor allem dem Aspekt der Innovation widmet.****

Die Ministerin kam zudem auf die Forschungsentwicklung im internationalen Bereich zu sprechen. Österreich weise einen hohen Anteil an ausländischer Finanzierung auf (21,5 Prozent). In der EU betrage dieser Wert hingegen nur 7,7 Prozent. Österreich liege zudem bei den Investitionen der öffentlichen Hand bei 36,7 Prozent. Damit liege man nicht auf einem "Idealwert". Zum Vergleich: In der EU liegt der Wert bei 34,4 Prozent, in der OECD bei 29,1 Prozent. Es sei für Firmen wichtig, auch in die Forschung zu investieren. Viele Klein-und Mittelbetriebe würden ihre Forschungsinvestitionen allerdings nicht extra ausweisen. Deshalb sei zu überlegen, wie man hier zu mehr Transparenz kommen könne.

69 PROZENT BUDGETSTEIGERUNG BEI DER AKADEMIE DER WISSENSCHAFTEN

Gehrer verwies zudem im Ausschuss auf die deutliche Budgetsteigerung bei der Akademie der Wissenschaften. Der Bund investiert heuer 71 Millionen Euro in die Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Dieser Betrag setzt sich aus dem Akademiebudget von 67,5 Millionen Euro und Personalkosten für Bundespersonal in der Höhe von 3,5 Millionen Euro zusammen. Damit liegt das Akademiebudget 2005 um 69 Prozent über dem Budget von 2000, das 39,99 Millionen betragen hat.
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