Martinz: Haider tritt die Flucht nach vorne an

Anschuldigungen gegen den Bürgermeister haltlos - "Stadionbau muss Priorität haben!"

Klagenfurt (OTS) - Als Schuss in den Ofen hätten sich die Vorwürfe des Landeshauptmannes gegenüber dem Klagenfurter Bürgermeister im Vergabeverfahren um die Errichtung eines EM-Stadions erwiesen. "Untergriffe und Anschuldigungen haben bei einem derartigen Megaprojekt nichts verloren - noch viel weniger, wenn sie aus der Luft gegriffen sind", sagte heute LR Josef Martinz zum Thema EM-Stadion in Klagenfurt. Das sogenannte Obergutachten empfehle sogar ausdrücklich, dass das Vergabeverfahren weitergeführt werde. "Eigenwillige Interpretationen und die Flucht nach vorne, wie sie offensichtlich der Landeshauptmann an-getreten hat, nützen weder dem Land noch dem Steuerzahler und bringen auch keine EM", so Martinz. Daher fordert Martinz nun dringend ein gemeinsames weiteres Vorgehen ein: "Beweise der Unprofessionalität sind genug geliefert worden. Jetzt müssen die beiden Hauptverantwortlichen von Land und Stadt an einen Tisch." Alleine die Vordrängler-Pressekonferenz des Landeshauptmannes zeige, dass Haider nicht der große Einiger sei. Er, Martinz, stelle sich auch gerne als Mediator zur Verfügung: "Das Süppchenkochen muss schleunigst aufhören, die beiden Verantwortlichen haben dieses Projekt gemeinsam bis zum Anpfiff 2008 durchzutragen." Denn Kärnten habe ein EM-Stadion zu errichten und nicht eine Sandkastenburg. "Es stehen zahlreiche gravierende Entscheidungen im Zuge des Stadionbaus an, sodass nur eine gemeinsame Vorgangsweise zielführend ist", so Martinz. Es könne nicht für jeden Tribünensitz

ein Obergutachter angefordert werden. (Schluss)

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