Nach Flutkatastrophe: Servicestelle ersetzt Hotline

Beratungsangebot für Angehörige, Information bei Rechtsfragen - Wiederaufbauhilfe für indisches Fischerdorf

Bregenz (VLK) - Die für Angehörige von Betroffenen der Flutkatastrophe eingerichtete Hotline wird ab heute, Dienstag, in eine Servicestelle umgewandelt, gab Landeshauptmann Herbert Sausgruber im Pressefoyer bekannt. Die Telefonnummer bleibt mit 05574/511 21113 die selbe: Neben psychologischen Betreuungsmöglichkeiten steht die Servicestelle auch für alle in Folge der Flutkatastrophe auftretende Rechtsfragen zur Verfügung. Für die Wiederaufbauhilfe stellt das Land Vorarlberg insgesamt 430.000 Euro bereit, die der Wiedererrichtung eines Fischerdorfes in Südindien zu Gute kommen, informierte der Landeshauptmann.

Die neu eingerichtete Servicestelle ist ständig besetzt und wendet sich insbesondere an die Angehörigen von Betroffenen der Flutkatastrophe. Für eine gewünschte psychologischen Betreuung steht das Krisen-Interventionsteam KIT zur Verfügung. Die Servicestelle kümmert sich aber auch um alle in Folge der Flutkatastrophe auftretenden Rechtsfragen: Versicherungsrechtliche, Arbeits- oder steuerrechtliche Fragen werden in Zusammenarbeit mit den zuständigen Bundesministerien (etwa Justiz-, Finanz- und Sozialministerium) beantwortet, gab Landeshauptmann Sausgruber bekannt. Auch Arbeiterkammer und Rechtsanwaltskammer stehen für Informationen zur Verfügung.

Wiederaufbauhilfe des Landes

Beim Gipfel für die Koordinierung der Hilfsmaßnahmen im Bundeskanzleramt am vergangenen Sonntag (9. Jänner) haben die Länder insgesamt zehn Millionen Euro für Wiederaufbaumaßnahmen, aufgeteilt auf drei Jahre, in Aussicht gestellt. Auf Vorarlberg fallen davon nach dem Bevölkerungsschlüssel rund 430.000 Euro. Mit Hilfe der Caritas Vorarlberg, des Roten Kreuzes und der pfarrlichen Hilfsorganisation des Hohenemser Pfarrers Georg Thaniyat soll ein Fischerdorf im Süden Indiens wiederaufgebaut werden. Die finanziellen Mittel dafür werden aus Sondermitteln zur Verfügung gestellt -Sausgruber: "Andere Hilfsprojekte des Landes werden im gleichen Maße fortgesetzt".

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