Gehrer: Evelies Mayer und Erich Hödl als Mitglieder des Akkreditierungsrates beschlossen

Hannelore Weck-Hannemann zur Präsidentin des Gremiums ernannt

Wien(OTS) - Der für die Anerkennung von Privatuniversitäten zuständige Akkreditierungsrat hat ein neues Mitglied und eine neue Vorsitzende. Mit heutigem Tage endeten die Funktionsperioden von Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad als von der Rektorenkonferenz vorgeschlagenes Mitglied des Akkreditierungsrates und jene von Univ.-Prof. Dr. Evelies Mayer. Als Nachfolger Konrads wurde Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl, Technische Universität Graz, von der Rektorenkonferenz vorgeschlagen. Mit Wirkung vom 12. Jänner 2005 wurde die Verlängerung der Mitgliedschaft von Mayer und Hödl als neues Mitglied vom Ministerrat beschlossen. Die Bildungsministerin bedankte sich bei Konrad für die Bewältigung der schwierigen Aufbauphase des Systems. "Das österreichische Modell wird dank des besonderen persönlichen Engagements und des Einsatzes von Zeit sowie hohem Expertenwissen von Univ.-Prof. Dr. Helmut Konrad und der weiteren Ratsmitglieder international als vorbildlich betrachtet. Der private tertiäre Bildungssektor ist erfolgreich etabliert und der Akkreditierungsrat hat sich auf europäischer Ebene bestens positioniert", sagte Gehrer.

Darüber hinaus ernennt Bildungsministerin Gehrer Univ.-Prof. Dr. Hannelore Weck-Hannemann zur Präsidentin des Akkreditierungsrats. Damit führt erstmals eine Frau das Gremium. "Univ.-Prof. Dr. Hannelore Weck-Hannemann hat in den vergangenen Jahren als Mitglied des Akkreditierungsrates große Erfahrung gesammelt. Daher ist sie bestens geeignet, nun als erste Frau Präsidentin des Akkreditierungsrats zu werden", so die Ministerin. Zu den zwei grundlegenden Aufgaben des Gremiums gehört zum einen die Akkreditierung von Privatuniversitäten. Zum anderen hat der Rat die Aufsicht über die akkreditierten Privatuniversitäten. Dieses Aufsichtsrecht geht vom einfachen Informationsrecht bis hin zur Qualitätsüberprüfung und Sicherstellung bezüglich der Einhaltung aller Auflagen.

Univ.-Prof. Dr. Hannelore Weck-Hannemann

Geb. 1954 in Ravensburg/BRD, verheiratet, 2 Kinder. Studium der Volkswirtschaftslehre, Promotion und Habilitation an den Universitäten Konstanz und Zürich im Fach Volkswirtschaftslehre (1990). Wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. des Schweizerischen Nationalfonds und der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Fellow am Wissenschaftskolleg zu Berlin (1994-95). Heisenberg-Stipendiatin (1992) sowie Professuren an der ETH Zürich (1992-94) und an der Humboldt-Universität zu Berlin (1994). Seit 1994 ordentliche Professorin am Institut für Finanzwissenschaft der Universität Innsbruck. Mitherausgeberin u.a. der Fachzeitschriften Public Choice und Perspektiven der Wirtschaftspolitik. Mitglied u.a. des Research CounciI des Europäischen Hochschulinstituts in Florenz (1992-2000), im Board der European Public Choice Society (1997-2000), im Vorstand der NÖG/Austrian Economic Association (seit 1995) und im Kuratorium des Österreichischen College (seit 1998/99).

Univ.-Prof. Dr. Evelies Mayer

Geboren 1938 in Heerlen/Niederlande, 1964 Diplom im Fach Soziologie und Promotion 1970 an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt; von 1972 bis 1991 Professorin für Soziologie an der Technischen Hochschule Darmstadt, 1991 bis 1995 Ministerin für Wissenschaft und Kunst des Landes Hessen/Bundesrepublik Deutschland; 1995 bis 1997 Gastprofessur am Center for Studies in Higher Education/ University of California, Berkeley. Seit 1995 auswärtiges Mitglied des Wissenschaftlichen Zentrums für Berufs- und Hochschulforschung der Universität Gesamthochschule Kassel, sowie Mitglied in mehreren wissenschaftlichen Gesellschaften. Seit 2000 Mitglied des Österreichischen Akkreditierungsrates.

Univ.-Prof. Dr. Dr.h.c. Erich Hödl

Geboren 1940 in Breitenfeld/Österreich; 1966 Diplom und 1968 Promotion an der Hochschule für Welthandel in Wien; 1973 Habilitation für Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Darmstadt; 1974 bis 1977 Professor für Politische Wirtschaftslehre an der Universität-GHS Kassel; seit 1977 Professor für Volkswirtschaftslehre an der Bergischen Universität Wuppertal, 1991 bis 1999 Rektor; von 2000 bis 2004 Rektor der Technischen Universität Graz. Seit 1997 Mitglied der Europäischen Akademie der Wissenschaften.

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