ÖAMTC: Autofahrer rascher vor Nebel warnen

Nebelwarnanlage für Gebiet Amstetten

Wien (ÖAMTC-Presse) - Nach der heutigen Massenkarambolage ist man beim ÖAMTC alarmiert. Jurist Martin Hoffer appelliert an die Rundfunkstationen, Nebelwarnungen ähnlich wie Geisterfahrer-warnungen zu behandeln und innerhalb kürzester Zeit die Autofahrer zu informieren. "Man muss aber auch die Autofahrer wachrütteln: Sie müssen ihr Fahrverhalten an die Situation anpassen", mahnt Hoffer. "Nach der Massenkarambolage im Herbst 2002 wurden gerichtliche Vorerhebungen gegen nicht weniger als 88 beteiligte Lenker eingeleitet. Ihnen wurde vorgeworfen, durch ihr Verhalten den Tod oder die Verletzungen von anderen Verkehrsteilnehmern herbeigeführt zu haben."

Besonders das Befahren des Pannenstreifens ist Hoffer ein Dorn im Auge. "Auch heute konnten die Einsatzfahrzeuge nur unter großen Schwierigkeiten zur Unfallstelle gelangen, weil der Pannenstreifen von undisziplinierten Lenkern blockiert war. In dieser Situation geht es aber oft um das Überleben von Menschen", berichtet Hoffer. Dabei kann ein widerrechtliches Befahren oder Anhalten teuer werden: Zu den Abschleppkosten können laut ÖAMTC noch bis zu 726 Euro Strafe kommen.

Für eine Entschärfung des Nebelgebietes Amstetten schlägt der ÖAMTC die Errichtung einer Nebelwarnanlage nach Vorbild des oberösterreichischen Seengebietes vor.

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