RSO Wien: viel zeitgenössische Musik im Jänner

Wien (OTS) - Fünf Konzerte gibt das Radio-Symphonieorchester Wien im Jänner - im Musikverein (13.1.), im Konzerthaus (18.1.), im RadioKulturhaus (19.1., 25.1.) und im Festspielhaus St. Pölten (29.1.) - das Programm erstreckt sich von Wolfgang Amadeus Mozart bis Anton Webern.

RSO-Chefdirigent Bertrand de Billy spannt am Donnerstag, den 13. Jänner im Großen Saal des Wiener Musikvereins einen Bogen über drei Jahrhunderte und zeigt den Traditionsbezug der Zweiten Wiener Schule. Auf dem Programm stehen Anton Weberns Instrumentation von Bachs berühmtem "Ricercata", Ausschnitte aus Alban Bergs "Wozzek" mit der Sopranistin Angela Denoke als Marie und Johannes Brahms 2. Symphonie. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 sendet den Mitschnitt am 14. Jänner ab 19.30 Uhr.

Um Traditionsbezug geht es auch am 18. Jänner im Wiener Konzerthaus (Beginn: 19.30 Uhr, die Werkeinführung beginnt um 18.30 Uhr). Der Gleichzeitigkeit des menschlichen Denkens eine musikalische Gestalt zu verleihen, war eines der großen Anliegen Bernd Alois Zimmermanns. Exemplarisch verkörpert diesen Gedanken sein Konzert für zwei Klaviere und Orchester "Dialoge", in dem Gregorianik, Mozart, Debussy, Jazz und Boogie-Woogie auf faszinierende Art miteinander verschmolzen werden. Im ersten Teil des Abends sind jene Werke zu hören, die Zimmermann in seinen "Dialogen" verarbeitet hat: Wolfgang Amadeus Mozarts Konzert für Klavier und Orchester No. 21 C-Dur KV 467 (1785), Claude Debussys "Jeux - Poeme danse" und "Veni creator spiritus" (Anonymus). Am Klavier sind Giancarlo Cascioli, Andreas Grau und Götz Schumacher zu hören, es singt der Chorus Viennensis. Vor Beginn des Konzertes wird Dirigent Bertrand de Billy gemeinsam mit dem Orchester eine Werkeinführung gestalten. Ö1 strahlt den Konzertmitschnitt am 18. Februar ab 19.30 Uhr aus, die Werkeinführung ist in der Konzertpause zu hören.

Bei der "Klassischen Verführung" am Mittwoch, den 19. Jänner im RadioKulturhaus steht "Jeux - Poeme danse" auf dem Programm. Claude Debussys Meisterwerk wird von Wilhelm Sinkovicz vorgestellt, Bertrand de Billy dirigiert das RSO Wien. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr, Ö1 sendet den Konzertmitschnitt am 14. Februar (10.05 Uhr). In Kooperation mit dem Wiener Stadtschulrat findet am Vormittag (11.00 Uhr) auch eine Schülervorführung statt.

In Zusammenarbeit mit der Ausstellung "Franz Schreker - grenzgänge grenzklänge" im Jüdischen Museum Wien veranstaltet der ORF ein Konzert mit Werken dieses Komponisten, der einer der bedeutendsten seiner Generation war. Am Pult des RSO steht der Komponist, Dirigent und Intendant der Salzburger Festspiele Peter Ruzicka, der auch Vorstandsmitglied der Schreker Gesellschaft ist. Das Konzert findet am Dienstag, den 25. Jänner im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses statt und beginnt um 19.30 Uhr. Zu hören sind "Walzer-Intermezzo", "Der Geburtstag der Infantin", "Vorspiel zu einem Drama", "Vom ewigen Leben" und "Vorspiel zu einer großen Oper", es singt die Sopranistin Claudia Barainsky. In Ö1 ist der Abend am 6. Februar (19.30 Uhr) zu hören.

Am Samstag, den 29. Jänner wird Heinz Karl Gruber einmal mehr seiner Rolle als Promoter zeitgenössischer Musik gerecht - im Rahmen der von ihm konzipierten Konzertreihe "HörGut neue Musik" des Festspielhauses St. Pölten tritt das langjährige Mitglied des RSO Wien als Dirigent in Aktion. Das Konzert beginnt um 19.30 Uhr. Solist der österreichischen Erstaufführung des Violinkonzertes von Unsuk Chin ist Ernst Kovacic, ein Musiker, der sich ganz besonders der zeitgenössischen Musik annimmt und für den schon viele Komponisten spezielle Werke schufen. Weiters stehen an diesem Abend Magnus Lindbergs "Parada" für Orchester, John Adams "Slonimskys Earbox" und Kurt Schwertsiks "Baumgesänge" auf dem Programm. Der Konzertmitschnitt ist in Ö1 am 20. Februar um 19.30 Uhr zu hören. Details zum Konzertprogramm des RSO Wien sind abrufbar unter:
http://rso-wien.ORF.at (ih)

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