ARBÖ warnt: Auch morgen ist wieder mit Nebel zu rechnen

Wien (OTS) - Auch morgen muss in den Früh- und Vormittagsstunden
in Teilen Österreichs mit dichtem Bodennebel gerechnet werden, warnt der ARBÖ. Insbesonders im Großraum Linz und im oberösterreichischen Seengebiet ist wegen der unterschiedlichen regionalen Temperaturen -sie schwanken zwischen minus zwei und plus vier Grad - starkes Nebelaufkommen zu erwarten.

Wer durch wabbelnde Nebelschwaden mit erhöhter Geschwindigkeit braust, setzt sein Leben unnötig auf's Spiel, erinnert der ARBÖ. Tempo reduzieren lautet das erste Gebot im Nebel.

Der ARBÖ gibt Tipps für das richtige Verhalten: Lebenswichtig ist es, die Geschwindigkeit der Sicht anzupassen, so die ARBÖ-Verkehrssicherheitsexperten. Die wichtigsten Änderungen durch Nebel: Durch die Feuchtigkeit auf der Straße verlängert sich der Bremsweg und alle Entfernungen werden im Nebel zwangsläufig falsch eingeschätzt.

ARBÖ-Fahrtipps bei Nebel:

  • Abblendlicht einschalten
  • Nebelscheinwerfer und Schlussleuchten einschalten (mit Ausnahme bei Kolonnenverkehr)
  • Möglichst weit rechts fahren
  • Geschwindigkeit reduzieren und unbedingt der Sichtweite anpassen
  • Schon vor einer Nebelbank bremsen
  • Abstand halten - mindestens drei Sekunden bis zum Vordermann
  • Rechtzeitig Scheibenwischer einschalten
  • Besondere Vorsicht bei Baustellen! Markierungen und Verkehrsführungen können bei Nebel schlecht erkennbar werden!

Um Autofahrern auch im Nebel bessere Orientierung zu bieten, wurden an 18 notorischen Nebelzonen Österreichs die sogenannten "Nebelpunkte" angebracht. Der ARBÖ hat vor Beginn der Nebelsaison darauf gedrängt, diese Nebelpunkte farblich aufzufrischen. Die Punkte sind auf Autobahnen am Rande des ersten Fahrsteifens im Abstand von 33 Metern aufgemalt und durch eigene Schilder angekündigt. Autofahrer sollen die Geschwindigkeit sofort auf 60 km/h reduzieren, wenn sie nur mehr zwei Nebelpunkte weit sehen können. Ist die Sicht noch schlechter und nur ein einzige Nebelpunkt sichtbar, muss sie auf 40 km/h gesenkt werden.

Dass Autofahrer in einer Kolonne im Nebel zu schnell fahren ist auf eine fatale "Sogwirkung" zurückzuführen: Aus Angst in der Nebelsuppe die Orientierung zu verlieren, versuchen Autofahrer sich an das vorausfahrende Fahrzeug "anzuhängen". Vergrößert sich der Abstand, steigen sie auf's Gas. Der vorausfahrende Fahrer wiederum fühlt sich verfolgt und erhöht ebenfalls seine Geschwindigkeit. Durch diese Kettenreaktion erhöht sich die Geschwindigkeit der ganzen Kolonne, so der ARBÖ.

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