Haubner: Mehr Bürgernähe durch Familienbeihilfe online

Nach erfolgreichem Probebetrieb kann der Antrag auf Familienbeihilfe ab sofort per Mausklick dem Finanzamt übermittelt werden.

Wien (BMSG/OTS) - Einen wichtigen Schritt hin zu mehr Bürgernähe und Bürokratieabbau präsentierte heute Familienstaatssekretärin Ursula Haubner. Durch das Projekt "online-Familienbeihilfe" ist seit 10.01.2005 der Weg zum Finanzamt für den Antrag auf Familienbeihilfe nicht mehr nötig. "Besonders für Familien in den ländlichen Regionen bedeutet das eine wesentliche Verkürzung der meist weiten Wege zum Finanzamt", so Haubner.

Derzeit beziehen rund 1,1 Mio. Anspruchsberechtigte für rund 1,8 Mio. Kinder die Familienbeihilfe. Um in Zukunft den Bürgern die einfache, rasche und unkomplizierte Abwicklung zu ermöglichen, kann der Antrag jetzt elektronisch über FINANZOnline dem Finanzamt übermittelt werden. Nähere Auskünfte dazu findet man unter www.bmf.gv.at. Damit ist künftig kein großer Aufwand mehr notwendig und der Weg zwischen Verwaltung und den Bürger/innen wird verkürzt und vereinfacht.

Im EU-Ranking ist Österreich auf Platz 1 in Europa bei der Entwicklung von E-Government Angeboten. Rund 55 % der Internetbenutzer und 74 % der Unternehmen in Österreich nutzen bereits die bestehenden Angebote. "Nach der erfolgreichen Umsetzung der E-Government-Plattform ist auch der online-Antrag auf Familienbeihilfe ein weiterer Schritt in Richtung Bürokratie- und Verwaltungsabbau. Je nach Entwicklung der Geburtenrate, werden davon in Zukunft rund 75.000 bis 80.000 Erstantragssteller/innen pro Jahr profitieren.", so Haubner abschließend. (Schluss) bxf

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