Schabl: Neues Chaos um Chefarztpflicht und Medikamentenpackungen

Statt Kosten zu senken werden System verkompliziert und PatientInnen bestraft

St. Pölten, (SPI) - "Wie befürchtet völlig unausgegoren, überbürokratisiert und vor allem für die PatienInnen und die Sozialversicherungsträger nicht nur belastend, sondern sogar teurer", kommentiert Niederösterreichs Gesundheitsreferent Landesrat Emil Schabl die jüngste Entwicklung rund um die Neuregelung der Chefarztpflicht und der Medikamentenpackungen. Statt wie in der Vergangenheit für viele chronisch Kranke kostengünstige Großpackungen zu verschreiben, müssen die Ärzte nun auf die teureren Kleinpackungen zurückgreifen. Damit müssen die PatientInnen nicht nur öfters zum Arzt gehen, sie bezahlen auch öfters Rezeptgebühren. Ebenso steigen die Kosten für die Krankenversicherungen", zeigt sich Schabl über diese neue "gesundheitspolitische Belastungswelle" verärgert.****

Völlig unzumutbar ist auch die Verbürokratisierung der Chefarztpflicht. Menschen müssen stundenlang in den Ordinationen auf das Rückfax vom Chefarzt warten, für die Ärzte selbst führen diese neuen Modalitäten nur zu einer Vergrößerung des Verwaltungsaufwands. "Die neuen Belastungen gehören raschest wieder abgeschafft! Zurück an den Start und auf die Suche nach für die PatientInnen besseren und vor allem kostengünstigeren Lösungen ist das Gebot der Stunde", plädiert Schabl für neue Gespräche.
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