Radio-Symphonieorchester Wien: Vertragsverlängerung von Chefdirigent Bertrand de Billy

Wien (OTS) - Der Vertrag von Bertrand de Billy als Chefdirigent
des RSO Wien wurde um drei Jahre verlängert. Die höchst erfolgreiche Zusammenarbeit wird damit bis 2009 fortgesetzt.

"Bertrand de Billy ist ein Künstler von Weltgeltung. Es freut mich sehr, dass er für weitere drei Jahre Chefdirigent des RSO sein wird", meint ORF-Generaldirektorin Dr. Monika Lindner zur Vertragsverlängerung. "Schon bei de Billys Amtsantritt 2002 habe ich mich gefreut, dass wir diesen jungen, weltweit bereits sehr geschätzten und auch routinierten Dirigenten engagieren konnten. Schön, dass wir ihn als Garant für die ausgezeichnete Arbeit unseres Orchesters für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit gewinnen konnten", so Hörfunkdirektor Mag. Kurt Rammerstorfer. RSO-Leiterin Dr. Haide Tenner: "Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, Bertrand de Billy weiterhin an den ORF zu binden. Das Orchester hat unter seiner Führung einen noch höheren künstlerischen Standard erreicht." Und Chefdirigent Bertrand de Billy erklärt: "Ich bin glücklich, die in jeder Beziehung erfolgreiche Zusammenarbeit über das Jahr 2006 hinaus fortsetzen zu können und freue mich über interessante Aufgaben, die das Musikleben in Wien bereichern."

Bertrand de Billy ist in Wien nicht nur bei den Konzerten mit "seinem" Orchester bei Publikum und Presse äußerst erfolgreich, sondern auch in der Wiener Staatsoper, wie zuletzt mit der Neuproduktion von "Don Carlos". Vergangene Woche feierte der Dirigent an der Metropolitan Opera von New York mit Puccinis "Turandot" einen herausragenden Erfolg. Bereits am Donnerstag, den 13. Jänner dirigiert er an Stelle von Michael Boder, der krankheitshalber absagen musste, ein Konzert des RSO Wien im Großen Saal des Musikvereins. Auf dem Programm: Anton Weberns Instrumentation von Johann Sebastian Bachs "Fuga" (Ricercata), drei Bruchstücke aus Alban Bergs "Wozzeck" mit Angela Denoke und Johannes Brahms 2. Symphonie. Eine Woche später (18.1.) spielt das RSO Wien unter seiner Leitung im Wiener Konzerthaus Werke von Mozart, Debussy und Bernd Alois Zimmermann. Das Programm im Detail ist abrufbar unter:
http://rso-wien.ORF.at.

Der am 11.1.1965 in Paris geborene Musiker begann seine Karriere als Geiger und Bratschist in verschiedenen französischen Orchestern, bevor er in das Dirigentenfach wechselte. Von 1986 bis 1990 erarbeitete er als Chef des Orchestre Symphonique de Jeunes en Ile de France ein breites Konzertrepertoire von Bach bis zum 20. Jahrhundert und dirigierte zahlreiche Uraufführungen vornehmlich französischer Musik. Danach arbeitete er als Stellvertreter des Generalmusikdirektors beim Pariser Orchestre Colonne und am Anhaltischen Theater in Dessau. Seine internationale Karriere als Operndirigent führte ihn u.a. an den Londoner Covent Garden, die Staatsoper Berlin, die Pariser Opera Bastille, das Brüsseler Theatre de la Monnaie, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper München und an die New Yorker Met. Von 1996 bis 1998 war er stellvertretender Chefdirigent und Erster Kapellmeister an der Wiener Volksoper, 2002 wurde de Billy Chefdirigent des RSO Wien und war bis 2004 zusätzlich noch als Chefdirigent des Gran Teatro de Liceu in Barcelona tätig.

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