Plassnik: Nach Friedensabkommen von Nairobi Hoffnung auf positive Auswirkungen auf Darfur-Krise

Wien (OTS) - Außenministerin Ursula Plassnik begrüßt das in Nairobi unterzeichnete Friedensabkommen zwischen der Regierung des Sudan und der Rebellenbewegung Sudanese People´s Liberation Army. "Dieses Abkommen setzt einem der ältesten Konflikte Afrika, der über 1,5 Millionen Menschenleben gefordert hat, ein Ende", so Plassnik.

Das Friedensabkommen sei auch ein wichtiger Erfolg für die Bemühungen der Vereinten Nationen zu einer Befriedung des Sudan. Der UN-Sicherheitsrat hat sich zuletzt in mehreren Resolutionen für eine Unterstützung des Friedensprozesses im Sudan eingesetzt.

Außenministerin Plassnik zeigt sich außerdem zufrieden über die Bereitschaft der EU-Kommission, die Umsetzung der Vereinbarung finanziell und technisch zu unterstützen. Dieser Wiederaufnahme der Zusammenarbeit komme große Bedeutung für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen in der Krisenregion zu.

"Jetzt geht es um eine rasche und effiziente Umsetzung des Abkommens. Das erfordert von allen Seiten Kompromissbereitschaft und politischen Mut", so Plassnik.

Gleichzeitig brachte die Außenministerin die Hoffnung zum Ausdruck, dass das Friedensabkommen auch einen positiven Einfluss auf die weiterhin anhaltende Krisensituation in Darfur im Westen des Sudan haben werde.

"Die Menschenrechtsverletzungen in Darfur und die anhaltende Notlage der Bevölkerung erfordern auch in diesem Teil des Sudan eine rasche und nachhaltige Lösung," so Plassnik.

Österreich wird sich innerhalb der Europäischen Union für eine Unterstützung des Friedensabkommens sowie die verstärkte Zusammenarbeit der EU mit der Afrikanischen Union zur Erzielung einer Friedenslösung in der Darfur-Region einsetzen.

Rückfragen & Kontakt:

Außenministerium
Presseabteilung
Tel.: (++43-5) 01150-3262
Fax: (++43-5) 01159-213
abti3@bmaa.gv.at
http://www.aussenministerium.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | MAA0003