Flutkatastrophe: Sozialversicherung reagiert mit Sofortmaßnahmen

Wien (OTS) - Mit einer Reihe von unbürokratischen Sofortmaßnahmen hat die Sozialversicherung nun auf die sozialrechtlichen Folgen der von der verheerenden Flutkatastrophe in Süd-Ost-Asien betroffenen ÖsterreicherInnen reagiert. Immerhin sind dadurch nicht nur die Urlauber selbst, sondern auch deren Angehörige in Österreich betroffen.
Der Krankenversicherungsschutz bleibt für die Flutopfer während deren Abgängigkeit aufrecht. Dasselbe gilt für deren Angehörigen, die in Österreich leben.
Beitragsvorschreibungen für Selbständige und freiwillig Versicherte werden während deren Abgängigkeit ausgesetzt und es werden auch keine Mahnungen für ausständige Beitragszahlungen versendet.
Zwischen den Pensionsversicherungsträgern, dem Hauptverband und dem Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen, wurde vereinbart, den Hinterbliebenen auf Antrag sofort Vorschusszahlungen auf Witwen- bzw. Waisenpension auszuzahlen, sofern die sonstigen gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen. Dies gilt bis zum Vorliegen einer Todeserklärung, längstens bis 12 Monate nach dem Ereignis. Ab dann werden reguläre Hinterbliebenenpensionen gewährt, wodurch wiederum Krankenversicherungsschutz gegeben ist.
Mag. Beate Hartinger vom Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger: "Die österreichische Sozialversicherung hat damit bewiesen, dass sie Betroffene schnell entschlossen und unbürokratisch unterstützen kann".

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