WKO-Koren: Exportoffensive für Gewerbe und Handwerk

Maßgeschneiderte AWO-Pakete für den Schritt über die Grenzen hinaus - Ziel: Exportvolumen der Betriebe aus Gewerbe und Handwerk verdoppeln

Wien (PWK014) - In einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem
Obmann der Bundessparte Gewerbe und Handwerk der WKÖ, Georg Toifl, stellte Walter Koren, Leiter der Außenwirtschaft Österreich (AWO), heute (Montag) die Schwerpunkte der Förderungsmöglichkeiten für heimische Gewerbe- und Handwerksbetriebe, die in den Export gehen wollen, dar.

"Unser generelles Ziel ist, die Zahl der Exportunternehmen bis 2007 auf 30.000 und das Exportvolumen auf 100 Milliarden Euro zu erhöhen, derzeit stehen wir bei rund 22.000 Exportbetrieben. Der Exportumsatz der 70.000 Betrieben aus dem Bereich Gewerbe und Handwerk mit ihren rund 590.000 Mitarbeitern macht derzeit erst rund 5% aus - da wollen wir es mit gemeinsamen Anstrengungen schaffen, diesen zu verdoppeln", betonte Koren. Das Exportvolumen der Gewerbe- und Handwerksbetriebe lag 2003 bei rund 2,24 Milliarden Euro.

Koren: "Positiv ist aber, dass das Interesse der Unternehmen an einem Schritt über die Landesgrenzen hinaus sehr wohl gegeben ist, auch wenn viele Betriebe ihr Potenzial noch zu wenig erkennen." Insbesondere seit der EU-Erweiterung im vergangenen Jahr häufen sich die Anfragen interessierter Unternehmen bei den österreichischen Außenhandelsstellen in den neuen EU-Nachbarländern. "Wir setzen daher in diese Richtung besondere Schwerpunkte, aber auch in andere Nachbarregionen wie Bayern, die Ostschweiz oder Norditalien", so Koren.

Die Aktivitäten der AWO sind auf diesem Gebiet vielfältig: Als erstes Tool steht den Unternehmen im Rahmen der Internationalisierungsoffensive ein "Exportfittest" zur Verfügung, ein Selbstcheck inwieweit der Betrieb schon bereit für den Export ist. Danach bieten die Fachleute der AWO ein Exportstartpaket mit einem "Export ABC", in dem Fragen "Wie exportiere ich richtig?", "Wie haben es andere gemacht?", "Worauf muss ich beim Export achten?" etc. beantwortet werden. In den Landeskammern der WKO werden weiters spezielle Kurse zu den Grundzügen des Exports (steuerliche Fragen, Zoll usw.) geboten. Koren: "Unsere bewährten Marktsondierungsreisen und Wirtschaftsmissionen stehen natürlich nach wie vor auf dem Programm. Wir laden Unternehmen dazu ein, gemeinsam mit unseren Experten die Nachbarmärkte zu erforschen, die Konkurrenz zu studieren und mit uns Vertriebswege und Vertriebspartner zu suchen." In einem speziellen Branchenfokus werden dann individuell die Möglichkeiten im Ausland analysiert.

Koren abschließend: "Unsere 70 Außenhandelsstellen und 29 Marketingbüros quer über den Globus verstreut stehen jedem österreichischen Unternehmen jederzeit zur Verfügung und sind die ideale Anlaufstelle für den ersten Schritt auf dem roten Exportteppich ins Ausland. Wer den Kontakt zu einer Außenhandelsstelle aufnimmt, wird den Schritt in den Export und den Markteintritt außerhalb Österreichs leichter schaffen - er schaltet

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