Moser: VA Tech-Verkauf durch ÖIAG bedroht Tausende Arbeitsplätze

Wien (SK) Als bedenklich stuft SPÖ-Wirtschaftssprecher Johann Moser das Vorgehen des Papierindustriellen und ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzenden Alfred Heinzel in der Frage der Privatisierung der VA Tech ein. "Denn Heinzel und seine Kollegen im Aufsichtsrat bedrohen durch ihre heutige zu erwartende Zustimmung zum Verkauf der ÖIAG-Anteile an der VA Tech Tausende Arbeitsplätze", sagte Moser Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. ****

Als skrupellos bezeichnet Moser die Vorgangsweise Heinzels im ÖIAG-Aufsichtsrat: "Via Presse-Interview lässt er den übrigen ÖIAG-Aufsichtsräten ausrichten, wie sie heute bei der Aufsichtsratssitzung abzustimmen haben." Moser: "Bisher bin ich davon ausgegangen, dass Top-Manager sich durch Eigenständigkeit auszeichnen. Heinzel entpuppt sich damit als besonders rücksichtsloser Umsetzer der Regierung Schüssel/Grasser."

Moser fordert daher umgehend die Ablöse von ÖIAG-Aufsichtsratsvorsitzenden Heinzel. Der SPÖ-Wirtschaftssprecher kündigte zudem an: "Wenn der Aufsichtsrat dem Verkauf der VA Tech zustimmt, werden Heinzel und andere Top-Manager im Aufsichtsrat für ihr Handeln zur Rechenschaft gezogen werden." Heinzel jedenfalls trage als Aufsichtsratsvorsitzender "besondere Verantwortung für das betriebswirtschaftliche Desaster der jüngsten Privatisierungen. Erstens trägt er als Aufsichtsratsvorsitzender alle ÖIAG-Entscheidungen mit und ist damit verantwortlich. Zweitens hat er die hochbezahlten aber miserabel agierenden ÖIAG-Vorstände wiederbestellt." Die Schadensbilanz betrage bis jetzt schon mehr als 400 Millionen Euro, schloss Moser. (Schluss) ns

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