Hoscher zu Tourismus: Zahlen für 2004 erfreulich - Anstrengungen intensivieren

Low Cost-Angebote dürfen nicht zu ruinösem Preiskampf führen

Wien (SK) Die heute von der Österreich Werbung (ÖW) präsentierten Daten beweisen laut Dietmar Hoscher, Tourismus- und Freizeitwirtschaftsprecher der SPÖ, "dass die Tourismus- und Freizeitwirtschaft eine wesentliche Stütze der heimischen Wirtschaft ist" und deshalb seitens der Wirtschaftspolitik "besonderes Augenmerk "verdiene. Wie Hoscher Montag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst unterstrich, existierten "trotz der nicht unerfreulichen Zahlen für das Jahr 2004 eine Vielzahl an strukturellen Fragen, die im Sinne eines erfolgreichen heimischen Tourismus noch zu lösen sind". Als Beispiele nannte der SPÖ-Abgeordnete die nach wie vor ungeklärte Frage der Ferienzeiten sowie die zu geringe Eigenkapitalausstattung der meisten Betriebe. ****

Hoscher zufolge seien die Pläne von ÖW-Geschäftsführer Oberascher unterstützenswert, Marketing-Plattformen zu schaffen und die Kooperation der Betriebe zu stärken. "Man muss aber auch klar sagen, dass Qualität ihren Preis hat. Neue Segmente über Low Cost-Angebote zu erschließen ist - falls empirisch belegbar - in Ordnung, darf aber nicht zu einem ruinösen Preiskampf in Österreichs Tourismus führen", betonte Hoscher. Von der ÖW nicht als Schwerpunkt genannt, forderte der SPÖ-Abgeordnete die Fokussierung auf die neuen EU-Mitgliedsländer. Hoscher denkt an ein Budget von 15 Mio. Euro, aufgeteilt auf die kommenden drei Jahre. Abschließend erneuerte Hoscher seine Forderung nach einer Verdoppelung des Bundesbeitrags zum ÖW-Budget, einer "notwendigen wesentlichen Stärkung dieser für den Wirtschaftsstandort so wichtigen Einrichtung". (Schluss) ns/mp

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