Sicherheitspaket: Partik-Pablè vermißt einige Maßnahmen

Freiheitliche Sicherheitssprecherin schlägt vor, eine österreichweite Sicherheitskonferenz einzurichten

Wien (OTS) - Es sei zu begrüßen, daß die neue Innenministerin, Ilse Prokop, als Schwerpunktaufgabe die Verbesserung der Sicherheitssituation anstrebe und ein 10 Punkte umfassendes Maßnahmenpaket ausgearbeitet habe, sagte heute FPÖ-Sicherheitssprecherin Helene Partik-Pablé. *****

Partik-Pablé vermißt darin allerdings noch einige Maßnahmen, die dazu führen könnten, die Sicherheit und insbesondere das Sicherheitsgefühl der Österreicher zu verbessern. So sei es fast unabdingbar eine eigene U-Bahnpolizei einzurichten, denn die U-Bahnen seien in Wien zum Zentrum von Eigentums- und Drogendelikten geworden. "Nur durch stichprobenartige Kontrollen, wie sie derzeit durchgeführt werden, wird man die Sicherheit in diesem Bereich nicht in den Griff bekommen", so Partik-Pablè.

Weiters müsse auch das Personal aufgestockt werden, "denn nichts ist so wirksam gegen Verbrechen, als massive Präsenz der Sicherheitswachen", so Partik-Pablè. Insbesondere durch Verstärkung der Fußstreifen könne Kriminalität verhindert und das Sicherheitsgefühl gehoben werden. Besonders wichtig und zur Unterstützung der Grenzkontrollen unabdingbar sei die Verstärkung der Schleierfahndung, denn der Großteil der Vermögenskriminalität sei importierte Kriminalität.

Um wirklich alle Potentiale auszuschöpfen und effiziente Kriminaltätsbekämpfungs-Strukturen zu verbessern, schlägt die freiheitliche Sicherheitssprecherin vor, eine österreichweite Sicherheitskonferenz einzurichten, an der Landeshauptleute, Sicherheitsfachleute und Personalvertreter teilnehmen sollten, da in den Ländern Klagen verstärkt hörbar werden, daß es im Anlaßfall zu lange dauert, bis Hilfe der Sicherheitskräfte eintrifft.

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