Martinz: Gewurschtel um Landesausstellung geht weiter

Finanzierungskonzept und Marketingstrategie für Kärnten.wasserreich noch immer ausständig.

Klagenfurt (OTS) - Martinz: Gewurschtel um Landesausstellung geht weiter

Die Kataloge für die Sommersaison 2005 seien bereits am Markt, doch für die Landesausstellung Kärnten.wasserreich sei weder eine Strategie vorhanden noch ein klar formuliertes Konzept am Tisch. "Kosten in Millionenhöhe und in jeder der teilnehmenden Gemeinden ein sattes Nächtigungsminus - das ist die Bilanz von Kärnten.wasserreich 2004", kritisierte heu-te LR Josef Martinz. Alleine die Gemeinde Winklern habe ein Nächtigungsminus in von mehr als 25 Prozent zu verkraften. "Die Landesausstellung hat nicht eine einzige Nächtigung mehr gebracht", bringt Martinz die besorgniserregende Entwicklung auf den Punkt.
Es sei zu befürchten, dass auch 2005 in dieser Manier weiter gewurschtelt werde. "Denn bis heute ist die Kärnten Werbung ein Konzept für die nächsten Jahre schuldig geblieben. Wir haben fast Mitte Jänner und noch immer ist nicht klar, welche Marke-tingaktivitäten es für die Landesausstellung geben wird", so Martinz. Demnächst würden die Ferienmessen beginnen, doch habe es die Kärnten Werbung verabsäumt, buchbare Angebote zu schnüren. "Bei welcher Messe tritt die Kärnten Werbung mit dem Wasserthema auf und vor allem wie?", hinterfragt Martinz.
Trinkwasser aus Plastikwasserbehältern auszuschenken, um damit auf Kärnten hin-zuweisen, wie es im Vorjahr auf einer Messe in Italien geschehen ist, sei schlichtweg ein Witz. Für Martinz bestehe der Ausweg darin, 2005 eine Verschnaufpause einzu-legen, um für die nächsten Jahre eine ordentliche Kosten-Nutzen-Rechnung sowie eine Marketingstrategie für das Lieser-Maltatal 2006 und den Millstätter See 2008 zu erarbeiten.
"Die Oberkärntner Gemeinden in der Großglocknerregion können ein Lied davon singen, wie dilettantisch die Bewerbung des sogenannten Wassererlebnisses erfolgt ist, wagen aufgrund der geflossenen Mittel jedoch nicht, darauf hinzuweisen", so Martinz. Bisher sei nur Besucherzahlen-Kosmetik erfolgt. "Die Kärnten Werbung wie die rot-blaue Koalition verschließen die Augen vor der Wirklichkeit. Wenn man Gemeindepolitik betreiben will, ist das in Ordnung, aber nicht mit dem ohnehin knappen Geld für den Tourismus", schließt Martinz.

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