ARBÖ: Jeder vierte Autoscheinwerfer falsch eingestellt

Alamierende Untersuchungsergebnisse auch auf gestreckte Pickerlintervalle zurückzuführen Wien (OTS) - Jeder vierte Autoscheinwerfer ist falsch eingestellt. Das hat eine Untersuchung des ARBÖ ergeben. Vor allem jetzt in der lichtarmen Winterzeit sind falsch eingestellte Autoscheinwerfer oder defekte Scheinwerferlampen ein großes zusätzliches Sicherheitsrisiko, warnt der ARBÖ.

Knapp 600 Pkw hat der ARBÖ in seinen Prüfzentren im Burgenland untersucht. Dabei stellte sich heraus, dass genau 23 Prozent der Scheinwerfer nicht in richtig eingestellt waren. Weitere neun Prozent waren "einäugig" unterwegs. Aufgrund früherer Stichproben muss man davon ausgehen, dass diese empirisch gewonnenen Ergebnisse auch für ganz Österreich zutreffen, so der ARBÖ. Durch verstellte Scheinwerfer werden andere Verkehrsteilnehmer geblendet. Wer "einäugig" unterwegs ist, gefährdet sich selber am meisten, da man von anderen Verkehrsteilnehmer mit einspurigen Fahrzeugen verwechselt werden könnte.

Falsch eingestellte Schweinwerfer werden nach Ansicht des ARBÖ häufig erst später entdeckt, weil die Fristen für die Pickerl-Kontrollen (Wiederkehrende Begutachtung nach Paragraf 57a des Kraftfahrgesetzes) gestreckt wurden und erst nach drei Jahren jedes Jahr durchgeführt werden müssen. Auf diese Weise werden notwendige Reparaturen später entdeckt. Der ARBÖ bekräftigt seine Forderung nach einer Rückkehr zur jährlichen Pickerl-Überprüfung - auch weil durch eine regelmäßige Abgaskontrolle unnötige Umweltbelastungen vermieden werden können.

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