Land der Zukunft 1: Klasnic: Richtiger Start für die Zukunft des Landes

Gedenkminute und weiße Rosen in Verbundenheit mit Opfern der Flutkatastrophe in Südost-Asien

Graz, 10. Jänner 2005 (ÖVP-PD) "Land der Zukunft": Das ist das Motto, unter dem die Österreichische Volkspartei im Kunsthaus Graz heute, Montag, ins politische Jahr 2005 startet. Im Rahmen einer hochkarätigen Podiumsdiskussion - geleitet von ÖVP-Bundesparteiobmann Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel - diskutieren Experten aus Politik, Wirtschaft, Kunst und Kultur, Medien, Wissenschaft, Philosophie und Religion über die Zukunft Österreichs. Nach der Begrüßung der rund 200 Teilnehmer durch den Grazer Soziologen Dr. Manfred Prisching, eröffnete Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic den Jahresauftakt mit einer Gedenkminute für die Opfer der Flutkatastrophe in Südost-Asien. ****

Als symbolische Geste wurden zudem von allen Besuchern der Veranstaltung weiße Rosen "in Verbundenheit, im Gedenken, in Betroffenheit und in der Hoffnung", so Klasnic, am Eingang des Kunsthauses platziert. Weiß sei Symbol der Trauer, aber auch ein Zeichen für den Frieden, betonte Klasnic.

Es gehe um das Gestern, das Heute und das Morgen. "Wir stellten uns die Frage, welchen Beitrag jeder einzelne für das Morgen leisten kann. Und hier sind gestern erst viele bedeutende Entscheidungen gefallen", so Klasnic und bezog sich dabei auf die gestern im Bundeskanzleramt in Wien "noch nie da gewesene Zusammenkunft" von Bund, Städten, Gemeinden und Sozialpartnern. Neben dem Einrichten von einzelnen Kontaktstellen in den Bundesländern sei auch die Entscheidung über die Hilfe für den Wiederaufbau als auch für betroffene Österreicher gefallen.

"Wir brauchen Hilfe für jene, die hoffen und bangen. Hilfe für das Leben, das weitergehen wird. Hilfe, aber auch für jene, die nicht wissen, wie das Leben morgen aussehen wird", betonte Klasnic. Durch die Koordination der Hilfsprojekte durch Ernst Strasser sei auch sichergestellt, dass das Geld richtig eingesetzt werde.

Österreich sei ein Land, "in dem man das Gefühl haben kann, dass Sicherheit und Geborgenheit einen großen Stellenwert haben. Es ist wichtig, den Menschen Zeit zu schenken, das Richtige zu tun, Verantwortung zu übernehmen, Nächstenliebe zu üben", so Klasnic. Die Welt sei sehr klein geworden, vieles habe sich massiv verändert. Besonders bei der Bevölkerungsentwicklung stehe man vor großen Herausforderungen. Ein wichtiges Schlagwort in diesem Zusammenhang sei der "Generationenvertrag", der bedeute, Fundamente zu schaffen, Grundlagen zu haben.

In ihrer 16-jährigen Mitgliedschaft in der steirischen Landesregierung sei man ein großes Stück vorwärts gekommen, habe Grundlagen geschaffen: 50.000 Arbeitsplätze mehr seien entstanden und erstmals seit zwei Jahren habe die Steiermark eine bessere Arbeitslosenstatistik als der Bund. Im Bereich Infrastruktur stehe man jedoch noch vor großen Herausforderungen. "Was wir erwarten, ist eine gute Verbindung im innerösterreichischen Wirtschaftsdreieck", so Klasnic. Die Verbindung zwischen Linz, Wien und Graz dürfe nicht umfahren werden.

"Die nächsten Generationen brauchen eine Zukunft", betonte Klasnic abschließend. "Wir leben in einer Zukunftsregion Europas, eine Wettbewerbsregion, die auch auf europäischer Ebene als solche anerkannt wird." "Wir leben eingebettet in einem rot-weiß-roten Land, das uns Heimat und Wurzeln gibt." Und das solle so bleiben. In einem der modernsten Gebäude der Steiermark - im Grazer Kunsthaus - werde für die Zukunft der Heimat Österreich der richtige Start gesetzt, schloss Klasnic.

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