Hackl: Brauchen gerechte Verteilung der Arbeit zwischen Frauen und Männern

Wien, 7. Jänner 2005 (ÖVP-PD) "Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen zeigen, dass sich mehr Frauen denn je zuvor im Arbeitsmarkt
befinden und immer mehr Frauen in den Arbeitsprozess einsteigen wollen. Das ist eine durchaus positive Entwicklung, die beweist, dass die Frauenpolitik der Bundesregierung stark greift", sagte heute, Freitag, die Generalsekretärin der ÖVP-Frauen Dagmar Hackl. Leider zeige diese Entwicklung aber auch, dass die Verteilung der Arbeitsplätze zwischen Frauen und Männern noch immer nicht gerecht sei. Nun gehe es für 2005 darum, den Arbeitsmarkt generell zu stärken und die vorhandenen Arbeitsplätze gerechter zwischen den Geschlechtern zu verteilen. ****

Die Aufgabe der Frauenpolitik für die nächsten Jahre sei es, nicht nur gleichen Lohn für gleichwertige Arbeit, sondern auch für Gerechtigkeit bei der Aufteilung der Arbeitsplätze zwischen Frauen und Männern zu sorgen. Um dies zu erreichen, seien eine verstärkte Kooperationen mit der Wirtschaft hinsichtlich mehr Flexibilität am Arbeitsplatz, z.B. durch Teleworking, sowie eine effiziente Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice, betreffend Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen, notwendig. Auch die Gründerinnenzentren werden in ihrer wichtigen Rolle weiter ausgedehnt und erweitert werden. Die Frauenministerin und die ÖVP-Frauen werden daher 2005 intensive Verhandlungen mit der Wirtschaft führen, so Hackl.

Die von Frauenministerin Maria Rauch-Kallat in Auftrag gegebene IHS-Studie werde bis zum Frühjahr 2005 seriöse Daten für Verhandlungen liefern. "Es darf in Zukunft nicht passieren, dass
der verstärkte Eintritt von Frauen in den Arbeitsprozess zu einer höheren Arbeitslosenquote bei Frauen führt. Beide Geschlechter müssen die gleichen Chancen für den Zugang zu den vorhandenen Arbeitsplätzen haben", schloss Hackl.

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