Krisenstab: Rückholung der Österreicher ist abgeschlossen

Presse-Briefing im Außenministerium

Wien (OTS) - Nach der Sitzung des Krisenstabs unter der Leitung
von Außenministerin Ursula Plassnik und in Anwesenheit von Innenministerin Liese Prokop und Verteidigungsminister Günther Platter sagte die Sprecherin des Krisenstabs, dass die organisierte Rückholung der Österreicher aus den Krisengebieten abgeschlossen sei. "Insgesamt wurden unter der Mithilfe der österreichischen Behörden rund 1700 Personen zurückgeflogen. Am Montag erfolgt der Rücktransport der beiden letzten - bisher nicht transportfähigen -Verletzten aus Bangkok," so Astrid Harz.

Die Sprecherin des Krisenstabs riet Angehörigen von Flutopfern auch nochmals dringend davon ab, sich in die Katastrophengebiete zu begeben. "Auch unsere Experten in der Region raten von solchen Reisen dringend ab", so Harz.

"Seit heute ist das gesamte Team des Bundesheeres zur Trinkwasseraufbereitung in Galle. Ein weiterer Transportflug mit Ausrüstung folgt morgen. Somit werden die österreichischen Anlagen ab morgen Abend täglich 40.000 Menschen mit sauberem Trinkwasser versorgen", sagte Harz. Ebenso konnten im SOS-Kinderdorf in Galle unter Mithilfe des österreichischen Bundesheeres die angeschwemmten Minen entsorgt werden.

Der Direktor des Bundeskriminalamtes Herwig Haidinger nannte die Zahl von 488 ÖsterreicherInnen, mit denen in den von der Naturkatastrophe betroffenen Ländern bisher kein Kontakt hergestellt werden konnte. Diese Zahl hat sich seit gestern um 52 reduziert. In den besonders betroffenen Ländern Thailand und Sri Lanka gibt es laut Haidinger zu 313 ÖsterreicherInnen noch keinen Kontakt. Diese Zahl konnte somit seit gestern um 42 Personen reduziert werden.

Die Konsultationen im Krisenstab werden fortgesetzt, über den aktuellen Stand wird am Samstag, 8. Jänner per Aussendung informiert werden; das nächste Presse-Briefing wird voraussichtlich am Sonntag, 9. Jänner um 11.30 Uhr im Außenministerium stattfinden.

Rückfragen & Kontakt:

Astrid Harz
Sprecherin des Krisenstabs
0501150-3418

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