Bilanz und Ausblick zur Wirtschaftsentwicklung in Niederösterreich

Gabmann: Können auf Ergebnisse 2004 stolz sein

St. Pölten (NLK) - In St. Pölten zog Landeshauptmannstellvertreter Ernest Gabmann heute Bilanz über die Entwicklung der niederösterreichischen Wirtschaft im Jahr 2004. Zudem wurde auch ein Ausblick auf die wirtschaftspolitischen Schwerpunkte im laufenden Jahr gegeben.

"2004 war ein sehr gutes Jahr, wir können auf die Ergebnisse stolz sein. Niederösterreich ist auf einem sehr guten Weg, und man kann von einem ‚Konjunkturfrühling’ sprechen", meinte Gabmann. Eine äußerst positive Bilanz gebe es etwa im Bereich der Betriebsansiedlungen zu verzeichnen: Durch die Ansiedlung bzw. Erweiterung von insgesamt 56 Betrieben seien im Vorjahr 1.550 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert worden. Ein derartiges Ergebnis habe es während der letzten zehn Jahre nicht gegeben.

Weitere 1.800 Arbeitsplätze konnten durch die zwischen Jänner und Mitte Dezember 2004 erfolgte Bewilligung von 1.650 Anträgen auf Wirtschaftsförderung geschaffen werden. Diese Bewilligungen hätten ein Investitionsvolumen in der Höhe von 328 Millionen Euro ausgelöst. "Insgesamt wurden durch die Betriebsansiedlungen und Investitionsprojekte niederösterreichischer Unternehmen im vergangenen Jahr 3.300 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert", so Gabmann.

Auch im Hinblick auf die Regionalförderung könne man auf ein positives Jahr zurückblicken: 2004 wurden 142 Projekte unterstützt, wobei sich das Fördervolumen auf 52 Millionen Euro belief und Investitionen von 128 Millionen Euro ausgelöst wurden.

Als im Jahr 2004 besonders erfolgreiche Branchen nannte Gabmann die Sachgütererzeugung, den Handel, die Beherbergung und das Bauwesen. Die Sachgütererzeugung habe im vergangenen Jahr ein Wachstum von 3,8 Prozent erlebt, beim Handel bzw. in der Bauproduktion waren es 1,4 Prozent und im Beherbergungsbereich habe man Ende 2004 über fünf Millionen Nächtigungen verzeichnen können. Insgesamt erwartet das Institut für Höhere Studien (IHS) für 2004 ein Wachstum der niederösterreichischen Wirtschaft von 2,0 Prozent.

Für das laufende Jahr 2005 prognostiziert das IHS eine weitere Steigerung des Wirtschaftswachstums auf 2,2 Prozent. Als primäre wirtschaftspolitische Ziele gelten heuer laut Gabmann die Erhaltung von Unternehmenszentralen am Standort, die Förderung von Forschungs-und Entwicklungsinvestitionen sowie die Akquisition von Neuansiedlungen aus dem Ausland durch intensive internationale Standortmarketingaktivitäten. In diesem Zusammenhang sei die Weiterentwicklung der Technopole Tulln, Krems und Wiener Neustadt unerlässlich, wobei ab Februar an einem neuen Technologiezentrum in Tulln gebaut werden soll.

"2005 wird ein Jahr der Veränderungen, Herausforderungen und Bewährungen für die niederösterreichische Wirtschaft werden. Es bleibt zu hoffen, dass auch in diesem Jahr zahlreiche Betriebsansiedlungen zu erwarten sind und sich die entsprechende Dynamik auch auf dem Arbeitsmarkt auswirken wird. Wir werden diesbezüglich unseren bisherigen Weg fortsetzen", so Gabmann abschließend.

Nähere Informationen: Wirtschaftsagentur ecoplus, Mag. Ursula Grabner bzw. Mag. Lukas Reutterer, Telefon 01/513 78 50-24, e-mail u.grabner@ecoplus.at, l.reutterer@ecoplus.at.

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