Scheuch: SPÖ kommuniziert weiterhin parteiinterne Zwietracht

Nach Gusenbauer nun auch Darabos in der Krise

Wien, 2005-01-07 (FPD) - "Selbst ohne den vieldiskutierten Kommunikator, Konzern- oder Parteisprecher gelingt es der SPÖ mühelos, auch weiterhin das parteiinterne Chaos zu kommunizieren. Nach der immer wieder ventilierten Ablöse von Parteichef Gusenbauer zittert mit Bundesgeschäftsführer Darabos nun bereits der nächste rote Genosse vor seiner Absetzung", erklärte FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch gegenüber dem Freiheitlichen Pressedienst. ****

Schön langsam müsse man sich fragen, wie sinnvoll SPÖ-Klausuren wären und ob die roten Parteispitzen überhaupt noch miteinander kommunizieren würden, wenn das Durcheinander an Meinungen nach diesen Treffen immer noch größer und undurchsichtiger wäre als davor. "Dass Gusenbauer und Co in dieser vergifteten Atmosphäre keine erfolgreiche Oppositionspolitik beginnen können, ist klar", so der freiheitliche Generalsekretär anlässlich der Debatte um eine Auswechslung von SP-Bundesgeschäftsführer Darabos bzw eine neue Kommunikationsstruktur inner halb der SPÖ.

"Wenn der steirischen SPÖ-Chef eine erfolgversprechende Zusammenarbeit mit der FPÖ fordert, Darabos diese aber verweigert und Gusenbauer nur hilflos daneben steht, dann sollte auch die SPÖ erkennen können, dass sie nicht nur ein Kommunikationsproblem hat, sondern auch an einer inhaltlichen Orientierungslosigkeit leidet", meinte Scheuch abschließend.

(Schluss bxf)

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