SPÖ-Kärnten für rasche Reformen im Bildungsbereich

Würschl: Kärnten könnte sich in der Schulpolitik als Beispiel für andere Bundesländer positionieren

Klagenfurt (SP-KTN) - SPÖ-Landesgeschäftsführer Herbert Würschl spricht sich für zügige Reformen im Schul- und Bildungsbereich aus. Nachdem durch die ÖVP-Blockaden ein Stillstand eingetreten ist, der zu den bekannten PISA-Ergebnissen geführt hat, könnte sich Kärnten in der Schulpolitik als Beispiel für andere Bundesländer positionieren. SPÖ und FPÖ sollen in Kärnten gemeinsam Fakten schaffen, über die in Zukunft nicht mehr hinweg gesehen werden kann.

Dazu gehört etwa die Zurücknahme der aufgeblähten Schulverwaltung zu einer effizienten und straffen Dienstleistungsorganisation für Schüler, Eltern und Lehrer, das heißt, es ist die Zusammenführung der Schulabteilung beim Amt der Kärntner Landesregierung mit dem Landesschulrat anzugehen.

Weiters fordert die SPÖ-Kärnten die gemeinsame Schule über den Grundschulbereich hinaus im Mittelstufenbereich zu organisieren, das heißt auch, dass an dieser Schule AHS- und Hauptschullehrer gemeinsam unterrichten.

"Die Individualisierung des Unterrichts ist zu verstärken und der Förderunterricht auszubauen", fordert Würschl und ergänzt:"Dem Nachhilfeunwesen kann damit entsprechend entgegen getreten werden."

Am 17. Jänner 2005 findet auf Einladung der SPÖ-Kärten im Europahaus in Klagenfurt eine Bildungsenquete statt. Teilnehmen werden auch Pisa-Experte DDr. Günter Haider und SP-Wissenschaftssprecher Josef Broukal. (Schluss)

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