Amon: Innovation á la SPÖ nur aufgewärmter Einheitsbrei

Wien, 6. Jänner 2005 (ÖVP-PK) Nur weil die Opposition ihre einzigen und bereits jahrzehntelang bekannten Vorschläge für
eine Zerschlagung unseres Bildungssystems jeden zweiten Tag wiederhole, würden sie nicht richtiger, sagte heute,
Donnerstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon. Der SPÖ
und ihrem Bildungssprecher Erwin Niederwieser ginge es dabei
nicht um die österreichischen Schülerinnen und Schüler,
sondern vor allem darum, was in ihr zutiefst ideologisches
Konzept passe. "Niederwieser hat vor wenigen Tagen nicht davor zurückgescheut, Schülerinnen und Schüler, die international herausragende Leistungen im Rahmen der naturwissenschaftlichen Olympiaden erbracht haben, persönlich herabzuwürdigen. Das ist Pädagogik 'Marke SPÖ'", so Amon. ****

Wie Niederwieser wisse, werde bereits im kommenden Februar,
nach Abwarten des Endberichts der Zukunftskommission und tiefgreifender Analysen der PISA-Studie, ein Reformdialog
beginnen, dessen Ergebnisse rasch umgesetzt würden. "Dort gilt
es, gemeinsam Wege zu entwickeln, wie wir unser Bildungssystem optimieren können", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. Diese Wege gehörten aber genau überlegt.

Insgesamt sollten sich auch die Bildungspolitiker der Sozialdemokraten endlich damit auseinandersetzen, was in den vergangenen Jahren bereits an Maßnahmen begonnen worden sei.
"Etwa im Bereich des Ausbaus der Nachmittagsbetreuung: Die SPÖ fordert utopische 100.000 Ganztagsschulplätze, womit sie den
Eltern die Wahlmöglichkeit nimmt anstatt weitere schafft -Bildungsministerin Elisabeth Gehrer hat bereits im Jahr 2003
die Schaffung von 10.000 zusätzlichen Plätzen für Nachmittagsangebote angekündigt. Von diesen Plätzen wurden im heurigen Schuljahr aber nur etwas mehr als 8.000 abgerufen", erläuterte Amon.

Auch bei der Weiterentwicklung der Pädaks zu Hochschulen
für Pädagogische Berufe dürfe man gespannt sein, ob die SPÖ zu eigenen, unlängst getroffenen Ankündigungen stehen werde. "Verkaufen Sie die Bevölkerung nicht für dumm, Herr
Niederwieser! Auf der einen Seite ein weitläufiger Slalom voll billiger Polemiken um eigene Aussagen, um ja keine Initiative
der Regierung gutheißen zu müssen. Auf der anderen Seite seit dreißig Jahren immer die gleichen Vorschläge zu Gesamtschule, Ganztagsschule und Co. Das heißt Innovation á la SPÖ", schloss Amon.

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