Gehrer: Bessere Chancen in der Bildungs- und Arbeitswelt durch IT-Kenntnisse

Mit der "Computermilliarde" und der "Bildungsinnovationsmilliarde" setzt das Bildungsministerium seit Jahren IT-Schwerpunkte für alle Bildungseinrichtungen

Wien (OTS) - Österreichische Bildungseinrichtungen wurden mit der "Computermilliarde" des Bildungsministeriums e-fit gemacht. Während im Jahr 2000 gerade 63 Prozent der österreichischen Schulen einen Zugang zum Internet hatten, gibt es heute eine fast hundertprozentige Abdeckung. "Seit dem Jahr 2000 wurden insgesamt 35,2 Millionen Euro für den Ausbau der IT-Infrastruktur an öffentlichen und privaten weiterführenden Schulen zur Verfügung gestellt. Damit hat sich Österreich im internationalen Vergleich hervorragend positioniert. Gute IT-Kenntnisse ermöglichen nicht nur die Wettbewerbsfähigkeit in Forschung und Lehre, sondern auch die Chancen junger Menschen am Arbeitsmarkt", sagte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer. ****

Im Herbst 2004 hatten mehr als 100.000 Österreicherinnen und Österreicher alle sieben Module der Ausbildung zum Europäischen ‚Computerführerschein' ECDL (European Computer Driving Licence) absolviert. Seit 2003 gibt es im Rahmen der Schulbuchaktion multimediale Online-Angebote als Ergänzung zum traditionellen Schulbuch ("Schulbuch EXTRA"). Das "Austria College and High school agreement" mit Microsoft, eine Generallizenz, sichert optimalen Softwarezugang für Schulen, Notebook-Klassen und Lehrer. Diese jährlichen Software-Kosten für das Bildungsministerium belaufen sich auf 2,58 Millionen Euro. Die eFit-Initiative wird mit der "Bildungsinnovationsmilliarde" auch in den kommenden Jahren fortgeführt. Alleine im Jahr 2004 standen 12 Millionen Euro für den IT-Bereich zur Verfügung: Daraus wurden eLearning-Projekte und Modernisierungen im Hardware-Bereich finanziert.

Drei Millionen Euro für die Entwicklung und Umsetzung von eLearning/eTeaching-Strategien an Universitäten und Fachhochschulen ausgeschrieben

Auch an Universitäten und Fachhochschulen wird weiterhin verstärkt in eLearning-Projekte investiert. Mit Ende 2004 hat das BMBWK die Ausschreibung "Entwicklung und Umsetzung von eLearning/eTeaching-Strategien an Universitäten und Fachhochschulen" gestartet. Universitäten und Fachhochschul-Erhalter werden eingeladen, eLearning/eTeaching-Strategien samt Umsetzungsplänen zu entwickeln und sich damit ab März 2005 online unter www.nml.at zu bewerben. "Seit dem Jahr 2000 werden mit der Initiative ‚Neue Medien in der Lehre' vor allem drei Ziele verfolgt: Innovation in der Lehre, internationale Vernetzung und Erleichterung zum Bildungszugang durch eLearning. Für die Ausschreibung zur Entwicklung und Umsetzung der Strategiekonzepte werden 3 Millionen Euro zur Verfügung gestellt", sagte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

Der verstärkte Einsatz von Online-Studienangeboten ermöglicht bzw. erleichtert Studierenden unabhängig von Zeitpunkt und Ort, ein Studium zu betreiben. Nicht zuletzt wird mit dieser Initiative zur Internationalisierung der Lehre im Sinne des Bolognaprozesses durch den Transfer von Lehr-und Lernleistungen über Ländergrenzen hinweg beigetragen. Die virtuelle Mobilität sowie der unmittelbare Transfer von F&E-Resultaten in die Lehre wird gestärkt.

Mit der Initiative "Neue Medien in der Lehre an Universitäten und Fachhochschulen" wurden 25 Projekte in Kooperation mit Universitäten und Fachhochschulen entwickelt und das Netzwerk "Forum Neue Medien-Austria" mit seiner Stützstruktur "Serverprojekt"
(http://serverprojekt.fh-joanneum.at ) aufgebaut. Damit wurde eine
Basis im IKT-Bereich für Unis und FHS gelegt: 44.000 Studierende, 4.500 Lehrende, 2.600 Absolvent/innen und 36.000 Bildungsinteressierte an den Hochschulen haben davon profitiert. "Es gilt, dieses Fundament auszubauen und die Ergebnisse der ersten Investitionen zu sichern", so Gehrer abschließend.

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