Flutkatastrophe: Veröffentlichung der Opferliste erst nach sichergestellter Identifizierung

Seit Montag laufen Österreichweite Erhebungen zur Identifizierung der potentiellen Opfer

Klagenfurt (LPD) - Anlässlich der Flutkatastrophe in Südostasien äußerten sich heute, Mittwoch, in der Kärntner Landesregierung Landesamtsdirektorstellvertreter Dieter Platzer und der Kärntner Sicherheitsdirektor Albert Slamanig zu der Liste der potentiellen Opfer aus Kärnten. Eine Veröffentlichung sei vor einer sicheren Identifizierung im Sinne des Opferschutzes untersagt. Momentan würden kriminalpolizeiliche Erhebungen unter Federführung des Bundeskriminalamtes laufen.

Platzer betonte, dass jedes Bundesland eine Liste mit potentiellen Opfern, die in den jeweiligen Bundesländern beheimatet sein könnten, bekommen habe. "Auf der Kärntner Liste befinden sich zehn Personen, von denen sechs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit Opfer sein können." Da die Liste sich stündlich ändere, sei eine Veröffentlichung im Sinne des Opferschutzes untersagt.

Seit Montag seien kriminalpolizeiliche Erhebungen im Laufen, berichtete der Kärntner Sicherheitsdirektor. Unter Federführung des Bundeskriminalamtes würden Österreichweit Erhebungen durchgeführt, um eine Identifizierung der möglichen Opfer zu ermöglichen. Sobald eine Identifizierung durchgeführt sei, würde der jeweilige Landeshauptmann bzw. die jeweilige Landeshauptfrau verständigt, so Slamanig. Das Land habe in dieser Phase der kriminalpolizeilichen Erhebungen keine inhaltliche Federführung und Aussagen über mögliche Opfer wären momentan bloße Spekulation.
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