Haidlmayr zu Platter: Probleme im Heer nicht in Zivildienstdebatte tragen

ÖVP und SPÖ müssen Verhandlungsbereitschaft zeigen

Wien (OTS) Die Zivildienstsprecherin der Grünen, Theresia Haidlmayr, kritisiert die Festlegung von Verteidigungsminister Platter, den Zivildienst um höchstens drei Monate zu verkürzen: "Minister Platter soll die selbstgeschaffenen Probleme im Bundesheer nicht in die Zivildienstdebatte hineintragen. Zivildiener durch Verlängerung ihres Dienstes von ihrer Gewissensentscheidung abzubringen, funktioniert nicht."

Haidlmayr, Mitglied des Präsidiums der Zivildienstreformkommission, appelliert an ÖVP und SPÖ: "Die Festlegungen in der für die Zivildienstreformkommission zentralen Frage der Zivildienstdauer müssen als Verhandlungspositionen verstanden werden. Um zu einer tragfähigen und umfassenden Zivildienstreform zu kommen, muss es auch in der Frage der Länge des Zivildienstes eine Einigung geben. Gelingt das nicht, nützen uns die bisher erreichten Kompromisse bei Entgelt, Freiwilligendienst, freiwilligen Verlängerungsmöglichkeiten und Verwaltungsvereinfachungen nichts."

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