Wiener ÖVP will Versäumnisse des Bundes schon wieder auf die Stadt Wien und die BewohnerInnen der Inneren Stadt abwälzen

SPÖ-BV Stv. Niedermühlbichler: "Kauf der Mölkerbastei zu den derzeitigen Bedingungen durch die Stadt Wien bringt nur Nachteile für die WienerInnen"

Wien (SPW-K) - "Es ist nicht einzusehen, dass die Stadt Wien dem Wiener Stadterweiterungs-Fonds und damit dem Bund Kosten für die Zukunft abnimmt, indem Wien die Mölkerbastei teuer kauft", erwidert Georg Niedermühlbichler, SPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter der Inneren Stadt auf eine Aussendung von ÖVP Klubobmann Tschirf. Von einem Politiker der "Wirtschaftspartei" ÖVP erwartet sich Niedermühlbichler ein Mindestmaß an wirtschaftlichem Denken.

Die Mölkerbastei gehört derzeit dem Wiener Stadterweiterungs-Fonds, der dem Innenministerium zugeordnet ist -also dem Bund. Bezüglich des Schätzwerts bezieht sich Tschirf auf ein einstweilen 18(!) Jahre altes Gutachten, das längst überholt ist.

Die Stadt lässt derzeit den aktuellen Wert der Mölkerbastei von Experten schätzen sowie die Kosten für die Sanierung. "Diese Zahlen werden Basis für Kaufverhandlungen mit dem Stadterweiterungs-Fonds sein", erklärt Niedermühlbichler. Er stehe jedenfalls in ständigem Kontakt mit dem Stadterweiterungs-Fonds, versichert der SPÖ-Bezirksvorsteher Stellvertreter. "Eines muss allerdings von Anfang an klar sein: die Übernahme und die Sanierung der Bastei darf nicht den Bewohnerinnen und Bewohnern der Innenstadt aufgehalst werden!" (Schluss)

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