Wiener Grüne zu SPÖ: Kooperative Mittelschule ist keine Gesamtschule

Jerusalem: "Wir brauchen eine Gesamtschule mit kleinen Klassen und individueller Förderung".

Wien (Grüne) - PISA treibe seltsame Blüten, zuletzt im SPÖ-Präsidium. Anlässlich der Forderung des SPÖ-Präsidiums nach Einführung der Kooperativen Mittelschule als Art Gesamtschule stellt Gemeinderätin Susanne Jerusalem, Schulsprecherin der Wiener Grünen heute fest: "Die Kooperative Mittelschule ist keine Gesamtschule und hat leider auch keinerlei Ähnlichkeiten mit einer Gesamtschule." Es sein unbestrittene Tatsache, dass mehr als 60 Prozent aller SchülerInnen in Wien nach der Volksschule in eine AHS gingen.

"Die Idee aus der Hauptschule Schritt für Schritt eine kooperative Mittelschule zu machen sei eine gut gemeinte Rettungsaktion gewesen, die aber leider voll daneben gegangen sei", so Jerusalem. Der Grund für diesen Misserfolg, der seinesgleichen suche, sei laut Grüne leicht feststellbar: "Gehrer und Häupl haben die Wiener Pflichtschulen mit einer Kürzung von 15 Prozent der LehrerInnen-Posten ruiniert". Mehr als ein Austausch der Schilder habe nicht stattgefunden. "Wo früher Hauptschule drüberstand, steht jetzt Kooperative Mittelschule drüber, das war's", so Jerusalem.

"Über dieses Täuschungsmanöver ärgern sich in Wien Hunderte von enttäuschten LehrerInnen und Eltern, es bestehe daher kein Bedarf, diese Enttäuschung in die Bundesländer zu exportieren", so Jerusalem weiter und fordert:. "Was wir brauchen, ist eine Gesamtschule mit kleinen Klassen und viel individueller Förderung".

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