Strache: Wiener FPÖ schaltet Miklautsch gegen Wohnprojekt für 60 abnorme Rechtsbecher ein

Offensichtlich ist hier eine Gruppe wildgewordener Justizbeamter am Werken, die im Sinne Brodas agieren

Wien, 2005-12-05 (fpd) - Die Wiener FPÖ wird nun die Justizministerin persönlich einschalten, um das umstrittene Wohnprojekt für 60 abnorme Rechtsbrecher in Meidling zu Fall zu bringen. Dies kündigte heute der Wiener FPÖ-Obmann Heinz-Christian Strache an. ****

Zur Vorgeschichte: Im Haus auf der Grünbergstraße 29 sollen mehr als 60 nicht zurechnungsfähige Verbrecher, beispielsweise psychisch kranke Mörder, Sex-Täter oder Räuber, die außerhalb des Gefängnisses therapiert werden, untergebracht werden. Vorgebracht wird unter anderem das Kostenargument, weil die Behandlung pro Patient und Tag dort nur etwa 115 Euro gegenüber durchschnittlich 350 Euro in einer Nervenklinik beträgt. Anrainer und Bürger machen - zurecht - mobil gegen dieses Vorhaben, weil sie Angst haben, berichtet Strache.

Offensichtlich sei hier eine Gruppe wildgewordener Justizbeamter am Werke, die im Sinne der linken Broda´schen Justizpolitik agieren. Dem müsse dringend ein Riegel vorgeschoben werden. "Als Steuerzahler und Bürger hat man das Recht auf Schutz vor Verbrechern, besonders, wenn es sich um bereits dingfest gemachte psychisch abnorme Schwerverbrecher handelt. Da gibt es kein wie immer geartetes Argument gegen eine Art von Strafvollzug bzw. Therapie, bei welchen das Sicherheitsinteresse der Bevölkerung massiv in Mitleidenschaft gezogen wird", so Strache.

Die Wiener FPÖ richtet nun einen Brief direkt an die Justizministerin mit dem Ersuchen, dieses Projekt mit Ministerweisung zu Fall zu bringen. Miklautsch möge sich persönlich dieses Problems annehmen und die projektverantwortlichen Beamten zu sich zitieren. Immerhin habe Politik die Aufgabe, primär die Interessen der anständigen Bevölkerung und nicht jene von abnormen Rechtsbrechern zu vertreten. Psychisch kranke Mörder und Sex-Täter neben Familien mit Kindern kann und darf nicht Inhalt politischen Handelns sein, so Strache, der fordert, daß die Betreuung bzw. Therapie dieser 60 psychisch kranken Verbrecher weiterhin in geschlossenen Anstalten erfolgen müsse. (Schluß) HV nnnn

Rückfragen & Kontakt:

Klub der Freiheitlichen
Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFW0001