Ö3-Verkehrsprognose für den Dreikönigstag und das Wochenende vom 6. bis 9. Jänner 2005

Wien (OTS) - Die Weihnachtsferien gehen zu Ende, und der Rückreiseverkehr aus den Skigebieten wird vor allem in Tirol, Vorarlberg und Salzburg für kilometerlange Staus sorgen. Wer es sich einteilen kann, sollte am Samstag und am Sonntag die wichtigsten Verbindungen aus den Skigebieten Richtung Deutschland meiden. Zusätzlich werden am Feiertag laut Ö3-Verkehrsredaktion bis zu 30.000 Skisprungfans beim Finale der Vierschanzentournee in Bischofshofen erwartet.

Heimkehr aus dem Weihnachtsurlaub
Nicht nur in Österreich beginnt wieder die Schule, auch in sechs deutschen Bundesländern, in Belgien, in den Niederlanden und in Italien. Schon am letzten Wochenende hat die Rückreise aus den Skigebieten für ausgedehnte Kolonnen gesorgt. Der Schwerpunkt liegt auch diesmal wieder auf den Transitstrecken in Westösterreich.
- In Vorarlberg wird der Verkehr mit hoher Wahrscheinlichkeit auf der Arlberg-Schnellstraße (S16) vor dem Dalaaser Tunnel nur mehr blockweise abgefertigt. Längere Verzögerungen sind auch auf der A14, der Rheintalautobahn, bei Bregenz vor dem Pfändertunnel zu erwarten -und auf der L188, der Silvrettastraße, ab Schruns talauswärts.
- In Tirol brauchen Sie am Wochenende viel Geduld auf der Inntalautobahn (A12) vor Kufstein Richtung Deutschland, auf der Arlberg-Schnellstraße (S16) bei Landeck vor dem Pianner Tunnel und bei der Mautstelle St. Jakob vor dem Arlbergtunnel. Überlastet sind auch wieder die Fernpassstecke (B179), die Zufahrt ins Zillertal (B169), die Eiberg-Bundesstraße (B173) von Söll bis Kufstein, die Seefelder Bundesstraße (B177), die Loferer Bundesstraße (B178) von St. Johann bis Söll oder die Verbindung von Jochberg nach Kitzbühel (B161).
- In Bayern setzt sich die Kolonne dann auf der Verbindung über das "Große Deutsche Eck" fort, besonders auf der Autobahn A93 von Kufstein bis Rosenheim.
- In Salzburg machen sich viele Winterurlauber auf der Tauernautobahn (A10) auf den Heimweg Richtung Deutschland. Der Gegenverkehrsbereich zwischen Pass Lueg und Golling beim Hiefler- und Ofenauer Tunnel hat schon letzte Woche einen mehr als 20-km-langen Stau verursacht. Die Ausweichstrecke über die B159 ist auch nicht sehr aufnahmefähig. Um den Reiseverkehr und den Schwerverkehr zu entflechten, gilt am Samstag bereits ab 8.00 Uhr auf beiden Strecken ein Fahrverbot für Schwerfahrzeuge über siebeneinhalb Tonnen. Davon betroffen ist die A10 im Abschnitt Golling - Pfarrwerfen und die B159 über den Pass Lueg (von Km 21,78 bis 29,41). Weitere Staustrecken sind auch diesmal die Pinzgauer Bundesstraße (B311) von Saalfelden bis Lofer und auch der Abschnitt von Schwarzach bis Bischofshofen vor der Auffahrt auf die A10.

Wer den Stauspitzen entgehen will, sollte am Wochenende entweder sehr zeitig am Morgen vom Urlaubsort aufbrechen oder die Heimfahrt auf die Abendstunden verschieben.

Ski-Springen in Bischofshofen
Die Vierschanzentournee macht am Dreikönigstag in Bischofshofen Station. Der Probedurchgang startet um 15.00 Uhr, der erste Wertungsdurchgang um 16.30 Uhr. Um 17.30 Uhr treten dann die 30 Finalisten zum Nachtspringen gegeneinander an. Zu diesem letzten Bewerb der Tournee werden bis zu 30.000 Zuschauer erwartet. Rund um Bischofshofen müssen Sie daher während der An- und Abreise mit Stau rechnen, vor allem auf der B311, der Pinzgauer Bundesstraße, und auf der B159, der Salzachtal-Bundesstraße.
Link: http://www.vierschanzen.org

LKW-Maut in Deutschland
Seit Jahresbeginn wird in Deutschland die LKW-Maut für schwere Nutzfahrzeuge eingehoben. Das betrifft alle Fahrzeuge, deren zulässiges Gesamtgewicht mehr als 12 Tonnen beträgt. Die Abbuchung erfolgt automatisch über so genannte OBU´s (on board units) oder durch manuelle Abbuchung (an Mautterminals bzw. via Internet).
An den Mautterminals sind zwar in der Startphase diese Woche längere Staus ausgeblieben. Am Montag nach den Weihnachtsferien ist aber mit Wartezeiten für den Schwerverkehr an der deutschen Grenze zu rechnen. Link: http://www.toll-collect.de

U-Bahn-Baustelle in Wien
In Wien ist die U-Bahn-Linie U1 am Donnerstag und am Sonntag unterbrochen. Die Züge fahren an beiden Tagen nicht zwischen den Stationen Stephansplatz und Praterstern. Es wird an den Geleisen gearbeitet. Als Ersatz wird sowohl am Donnerstag als auch am Sonntag die Straßenbahnlinie 21 verlängert. Sie fährt dann vom Praterkai nicht nur bis zum Schwedenplatz, sondern weiter über den Franz-Josefs-Kai und über den Ring zum Karlsplatz.

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