Lopatka: Das Kommunikationsproblem der SPÖ ist offensichtlich

Häupl kündigt neuen Kommunikationschef an, Gusenbauer widerspricht - der Zick-Zack-Kurs wird fortgesetzt

Wien, 5.Jänner 2005 (ÖVP-PK) "Das Kommunikationsproblem der SPÖ wird rund um die Präsidiumsklausur in der Steiermark einmal mehr offensichtlich", sagte heute, Dienstag, ÖVP-Generalsekretär Abg.z.NR Dr. Reinhold Lopatka. ****

"Der Wiener Bürgermeister kündigt den Medien gegenüber einen neuen Mann für die Kommunikation an und nur wenige Stunden später widerspricht SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer", sagte Lopatka und nannte dies einen "weiteren Beweis für die Orientierungslosigkeit der SPÖ". Die Bevölkerung wisse schon lange nicht mehr, woran sie mit der SPÖ sei. "Und die gestrigen widersprüchlichen Aussagen rund um die Neuordnung der Kommunikation tragen sicher nichts dazu bei, dass sich diese Situation verbessert", so Lopatka. Auch die Positionierung zur FPÖ sei weiterhin unklar. "Während der steirische Landesparteiobmann Franz Voves die FPÖ als möglichen Partner bezeichnet und der Kärntner Parteichef Peter Ambrozy seine Partnerschaft mit Jörg Haider als ‚sehr erfolgreich' bezeichnet, erteilt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos einer rot-blauen Koalition eine Absage", so Lopatka, der auch an den diesbezüglichen Parteitagsbeschluss der SPÖ erinnerte.

"Die einzige Konstante im Erscheinungsbild der SPÖ bleibt also der Zick-Zack-Kurs. Wenn daher von ‚startklar' die Rede ist, weiß niemand, wohin die Reise geht", so Lopatka abschließend.

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