Findeis: Bevölkerung darf bei Sicherheit nicht auf sich allein gestellt sein

Massive Zunahme beim Kauf von Alarmanlagen belegt Ängste und Unsicherheit der Menschen

St. Pölten (SPI) - "So sehr es zu begrüßen ist, dass in der Bevölkerung das Problembewusstsein wächst und viele Menschen geeignete Maßnahmen ergreifen um sich und ihr Eigentum zu schützen, so traurig ist es, dass es in dem einstmals so sichern Land Österreich notwendig ist, sein Heim derart zu verbarrikadieren", kommentiert der Sicherheitssprecher der SPNÖ, LAbg. Hermann Findeis jüngste Medienberichte wonach der Absatz von Alarmanlagen im abgelaufenen Jahr einen neuen Rekord erreicht hat. Angesichts der steigenden Einbruchszahlen wurden dieses Jahr um rund 10 % mehr Alarmanlagen verkauft. "Selbstverständlich ist es sinnvoll, Alarmanlagen oder andere geeignete Einrichtungen, wie Überwachungskameras oder entsprechende Schließsysteme einzubauen, um seinen Besitz zu schützten. Es darf aber nicht so weit kommen, dass jedes Haus einer kleinen Festung gleichen muss, um wirkungsvollen Schutz vor Einbrüchen und Diebstählen zu garantieren. Die Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit ist nach wie vor eine Aufgabe des Staates", so Findeis weiter.****

"Es darf auf keinen Fall so weit kommen, dass die Verantwortung für den Schutz von Eigentum und Leben jedem einzelnen übertragen wird! Der Staat hat dafür Sorge zu tragen, dass die Menschen sich sicher fühlen können. Was dazu notwendig ist, ist kurz erklärt: ein Ende des Sparkurses bei der Exekutive, eine massive Personalaufstockung sowie eine entsprechende Verbesserung der Ausrüstung. Die BeamtInnen der Exekutive geben im Kampf gegen die steigende Kriminalität tagtäglich ihr Bestes, und ich möchte auch nicht versäumen, ihnen für ihr großes Engagement im Dienste der Menschen zu danken - aber ihre Möglichkeiten sind durch die unzumutbare Kürzungs- und Streichungsorgie der letzten Jahre leider eingeschränkt. Ich hoffe, dass ab nun im Innenministerium ein neuer Wind wehen wird, und die BeamtInnen und die Menschen in unserem Land nicht länger auf sich allein gestellt bleiben", so Findeis abschließend.
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